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07.03.2003 – 10:00

CARE Deutschland e.V.

CARE Deutschland: Frauen brauchen weltweit Unterstützung
Die soziale und wirtschaftliche Stärkung von Frauen ist Basis für eine nachhaltige Entwicklung.

    Bonn (ots)

Die Diskriminierung von Frauen im sozialen,
wirtschaftlichen und politischen Leben gehört auch im 21. Jahrhundert
noch lange nicht der Geschichte an: Hat sich die Situation von Frauen
in Industrienationen in den letzten Jahrzehnten drastisch verbessert,
bleibt die Diskriminierung von Frauen in zahlreichen
Entwicklungsländern harte Realität - und eine Gefahr für die dortige
soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Frauen und Kinder sind hier
die von Armut am stärksten Betroffenen: Über eine Milliarde Menschen
leben weltweit von weniger als einem US-Dollar, darunter 70 Prozent
Frauen. 876 Millionen Menschen sind Analphabeten, zwei Drittel davon
weiblich. Von 130 Millionen Kindern, die in Entwicklungsländern
keinen Zugang zu einer Basis-Schulbildung haben, sind 73 Millionen
Mädchen. In 66 Ländern der Welt liegt ihr Ausbildungsstand drastisch
hinter dem gleichaltriger Jungen zurück. Frauen verfügen oftmals
nicht nur über einen schlechteren Gesundheitszustand als Männer, sie
haben begrenzteren Zugang zu medizinischer Versorgung und, verstärkt
durch HIV/AIDS, eine im weltweiten Vergleich sinkende
Lebenserwartung.
    
    Ausgeschlossen von Bildung, Einkommensmöglichkeiten, Gesundheits-
versorgung und sozialen Entwicklungen tragen Frauen in
Entwicklungsländern die unverhältnismäßig größere Last an Armut. Ein
Zustand, der nicht nur ethische, sondern langfristig gravierende
soziale und wirtschaftliche Konsequenzen hat: Der Bildungsstand von
Frauen hat direkte Auswirkungen auf das Bevölkerungswachstum, die
Produktivität sowie den Ernährungs- und Gesundheitszustand der
Bevölkerung eines Land. Diskriminierung und Ausschluss von
Entwicklung führen dagegen in einen Teufelskreis der Armut, der nicht
aus eigener Kraft zu durchbrechen ist.
    
    "Weltweite Armutsbekämpfung heißt, Frauen gezielt in den
Entwicklungsprozess eines Landes mit einzubinden", sagt Manuela
Roßbach, Geschäftsführerin der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation
CARE Deutschland. "Die wirtschaftliche, soziale und politische
Situation eines Landes kann nicht verbessert werden, ohne auch in die
Gleichberechtigung und Stärkung der Frau in der Gesellschaft zu
investieren." Aus diesem Grund arbeitet CARE in mehr als 70 Ländern
für eine Verbesserung der Lebenssituation, Gesundheit und Bildung von
Frauen. Nahrungsmittelhilfen in Notsituationen, Aufklärungs- und
Bildungsarbeit, aber vor allem eine gezielte Erwerbsförderung durch
Kleinkredit- und Frauensparprogramme bilden hier den Fokus. Da CARE
in 95 Prozent aller Projekte mit lokalen Partnern zusammenarbeitet
und betroffene Frauen gezielt in die Projektorganisation mit
einbindet, wird nicht nur der soziale und wirtschaftliche Status der
Projektteilnehmer gestärkt, sondern auch ihre Managementfähigkeit und
das Verantwortungsbewusstsein, füreinander und die Gemeinschaft
einzustehen.
    
    Ob in Togo, Simbabwe, Bolivien oder Kambodscha - die Erfolge sind
groß: Mariama zum Beispiel lebt im Niger. Als ihr Mann sie
misshandelte, flüchtete sie mit ihrer kleinen Tochter in die nächst
gelegene Stadt - ohne Mittel, ohne feste Unterkunft, ohne Schutz.
Unterstützung und ein soziales Netz fand sie durch das Mata Masu
Dubara Programm (MMD) von CARE. Das Projekt, das den Namen "Frauen in
Bewegung" trägt, ermutigt, sich zu gruppieren und gemeinsame Spar-
und Kreditprogramme einzurichten. Es unterstützt die Gründung von
Kleingewerben und informiert zu Gesundheitsthemen und HIV/AIDS-
Prävention. "Das Projekt hat uns Frauen in der Stadt stark gemacht",
sagt Mariama. "Gemeinsam haben wir eine laute Stimme, um für unsere
Bedürfnisse und Ziele zu kämpfen." Mariamas Traum: bald ein eigenes
kleines Restaurant mit Hilfe eines MMD-Kredits eröffnen zu können,
damit ihre Tochter einmal ein besseres Leben hat.
    
    Für die Arbeit für die Frauen der Welt ist CARE dringend auf Ihre
Spenden angewiesen:
    
    Spendenkonto 44 040
    Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)
    
    Weitere Informationen und Online-Spenden: www.care.de
    
    Herausgeber:
    CARE Deutschland e.V.,
    Dreizehnmorgenweg 6,
    53175 Bonn
    
    
ots Originaltext: CARE
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Pressekontakt:

Pressekontakt und Fotos:
Christina Heitmann,
Tel.: 0228 - 97563-23,
Mobil: 0170 - 2046339,
heitmann@care.de

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