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24.02.2003 – 10:38

CARE Deutschland e.V.

Irak: Das Beste hoffen, mit dem Schlimmsten rechnen
CARE will sich im Ernstfall auf die Hilfe vor Ort konzentrieren
Millionen Menschen ohne Fluchtchance brauchen Wasser und Nahrung

    Bonn/Bagdad (ots)

Trotz fortgesetzter Warnungen an Regierungen
und den Weltsicherheitsrat und trotz der festen Überzeugung, dass ein
Krieg in Irak noch abwendbar ist, müssen Hilfsorganisationen wie CARE
Deutschland damit rechnen, dass ein Militärschlag immer
wahrscheinlicher wird.
    
    Geschäftsführerin Manuela Roßbach: "Wir stehen der
Zivilbevölkerung in Irak seit Jahren zur Seite, kennen ihr Leiden und
die wachsende Verarmung aus erster Hand. Ein Krieg würde die
humanitäre Dauerkrise in eine Katastrophe aus Zerstörung, Hunger und
Seuchen verwandeln. Betroffen wären vor allem Kinder, Alte und
Kranke. CARE hat eine Verantwortung gegenüber diesen Menschen.
Deshalb treffen wir seit einiger Zeit die nötigen Vorbereitungen."
    
    Weil im Kriegsfall weite Teile der Bevölkerung durch
Mittellosigkeit, Benzinmangel und erzwungene Ausgangssperren keine
Chance zur Flucht haben werden, konzentriert CARE seine Hilfe auf die
Menschen vor Ort. Der Zugang zu sauberem Wasser ist schon jetzt eines
der größten Probleme. Um den erwarteten Ausbruch von Epidemien wie
Cholera und Ruhr einzudämmen, bereitet CARE Projekte zur mobilen
Wasserverteilung sowie zur schnellen Notreparatur zerstörter
Versorgungssysteme vor. Auch die Ausgabe von Ergänzungsnahrung in
Krankenhäusern soll im Kriegsfall ausgeweitet werden.
    
    "CARE wird den Schwerpunkt seiner Unterstützung in Irak auf solche
Bereiche legen, in denen wir über Erfahrung und Expertise aus unseren
langfristigen Programmen verfügen", erklärt Manuela Roßbach.
    
    Bereits nach dem ersten Golfkrieg versorgte CARE als Partner des
UN- Welternährungsprogrammes im kurdischen Nordirak fünf Jahre lang
monatlich 300.000 bis 500.000 Menschen mit Lebensmitteln. Ebenfalls
von 1991 bis 1995 organisierte CARE im Süden und der Mitte des Irak
Schulspeisungen für Vorschul- und Schulkinder, baute begleitend
zahlreiche Bildungseinrichtungen wieder auf.
    
    Bedingt durch Kriegsfolgen und Wirtschaftsembargo, verschärfte
sich die humanitäre Krise Mitte der 90er Jahre besonders im Zentrum
und im Süden des Landes. Seit 1995 konzentriert CARE seine Arbeit
dort auf die Bereiche Wasser, sanitäre Einrichtungen, Bildung und
Gesundheit. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Wohlergehen der
Jüngsten. Unter anderem hat CARE
    
    - kranke und unterernährte Kinder in 97 Hospitälern regelmäßig mit
Ergänzungsnahrung und lactose-freier Milch auf Sojabasis versorgt;
    
    - 43 Anlagen zur Wasseraufbereitung in Stand gesetzt,
Verteilernetze, Pumpstationen und Abwasserkanäle repariert oder neu
installiert und so die Versorgung von etwa fünf Millionen Menschen -
rund ein Viertel der irakischen Bevölkerung - mit sauberem
Trinkwasser sichergestellt;
    
      - 57 Krankenhäuser und wichtige Gesundheitszentren wieder
aufgebaut oder saniert, baulich erweitert, an Wasser und Strom
angeschlossen. Dies gewährleistet zumindest eine medizinische
Grundversorgung für etwa 2,5 Millionen Iraker.
    
    Um diese Hilfe fortführen und - im Falle einer
Konfliktverschärfung - so rasch wie möglich intensivieren zu können,
ist CARE dringend auf Spenden angewiesen:
    
    Spendenkonto 44 040
    Stichwort "Irak"
    Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)
    
    Weitere Informationen und Online-Spenden: www.care.de
    
    
ots Originaltext: CARE Deutschland e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Herausgeber:
CARE Deutschland e.V.,
Dreizehnmorgenweg 6,
53175 Bonn
Pressestelle: Christian Worms,
Tel +49 228 97563-28 (Fax -51),
Mobil +49 163 6250466, worms@care.de

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