CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Westjordanland: CARE weitet Projekte in Krisenregion aus
Spenden für Zivilbevölkerung dringend erbeten

    Bonn (ots) - Die Situation in den palästinensischen
Autonomiegebieten hat sich dramatisch verschärft. Die
Arbeitsbedingungen für Hilfsorganisationen sind im Klima der Gewalt
deutlich erschwert.
    
    Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland: "Die
Situation vor Ort ist verheerend: Zahlreiche öffentliche Gebäude und
Privathäuser sind zerstört. Die Krankenhäuser sind mit Verletzten
überfüllt, die kaum noch versorgt werden können. Die Menschen
brauchen dringend Hilfe."
    
    Als Sofortmaßnahme hat CARE dem arabischen Krankenhaus in Ramallah
und dem Macassad Hospital in Jerusalem medizinische Geräte und
Medikamente im Wert von rund 17.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Weitere medizinische Hilfsgüter im Wert von 1,7 Millionen Euro sollen
an 15 Krankenhäuser im gesamten Autonomiegebiet geliefert werden.
Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen prüft CARE darüber hinaus
den Bedarf an Nahrungs- und Hygienemitteln.
    
    Um die betroffene Zivilbevölkerung mit dem Nötigsten versorgen zu
können, fordert CARE Deutschland den ungehinderten Zugang für
Hilfsorganisationen in das Krisengebiet. Willi Erl, Vorsitzender:
"Wir alle sind schockiert und tief besorgt über die eskalierende
Gewalt in der West Bank, in Gaza und in Israel. Auf beiden Seiten des
Konfliktes bringt sie unermessliches Leid über unschuldige
Zivilbevölkerung. CARE unterstützt als eine der großen
internationalen Hilfsorganisationen die Opfer von Kriegs- und
Krisensituationen. Unsere Hilfe folgt dem strikten humanitären
Grundsatz der Neutralität. "
    
    Im Westjordanland ist CARE seit 1948 mit Projekten in den
Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Stärkung der
Zivilgesellschaft tätig.
    
    Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort
"Nahost"
    
    Online-Spenden: www.care.de
    
ots Originaltext: CARE Deutschland e.V.
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