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06.06.2011 – 12:00

CARE Deutschland e.V.

Drei Monate nach dem Erdbeben in Japan: CARE hilft weiterhin

Bonn (ots)

"Lücken schließen, wo japanische Behörden gezielt unterstützt werden können"

Drei Monate nach der Dreifach-Katastrophe in Japan konzentriert sich die Hilfsorganisation CARE auf die gezielte Unterstützung von sozialen Einrichtungen in der besonders betroffenen Iwate-Präfektur im Norden des Pazifikstaates. Als am 11. März ein schweres Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami schwere Zerstörung anrichteten, entschied sich der internationale Verbund der CARE-Familie, zu dem auch CARE Japan gehört, in dem Industriestaat selbst Hilfe zu leisten.

Zwar sind die japanischen Behörden und Bürger aufgrund der ständigen Gefahr von Erdbeben äußerst sorgfältig vorbereitet und verfügen über einen vorbildlichen Katastrophenschutz. "Aber es bleiben bei einer solchen Katastrophe immer Versorgungslücken und wir helfen mit, diese Lücken zu schließen", sagte CARE-Mitarbeiter Axel Rottländer am Montag bei einem Mediengespräch in Bonn. Er ist vor kurzem nach drei Wochen Aufenthalt aus Japan zurückgekehrt, wo er die Nothilfemaßnahmen des CARE-Büros unterstützt hat.

"Die Krise hat ein schier unglaubliches Ausmaß und die Japaner leisten sehr viel, um der betroffenen Bevölkerung zu helfen. Aber selbst bei der äußerst professionellen Arbeit der japanischen Regierung und der lokalen Behörden bleiben immer noch einzelne Gebiete oder Einrichtungen, die nicht von der Hilfe erreicht werden", erklärt Rottländer. Eine enge Zusammenarbeit mit den Betroffenen helfe dabei, die ganz konkreten Bedürfnisse zu ermitteln. Beispielsweise versorge CARE die Bewohner eines Evakuierungszentrums mit warmen Mahlzeiten und verteile in Kürze 18.000 Decken. "Ganz konkrete Hilfe brauchen die Menschen jetzt am allermeisten", betonte Axel Rottländer.

Zu Gast in Bonn waren auch Takanori Kazuhara, der Präsident von CARE Japan, sowie Geschäftsführer Katsuhiko Takeda. Sie berichteten über den Stand der Hilfe und die Planungen. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich CARE darauf konzentrieren, Nahrungsmittel und Haushaltsgüter vor allem an ältere Menschen zu verteilen. Schulen, Seniorenheime und weitere soziale Einrichtungen erhalten Unterstützung durch Transportdienste, Rollstühle und andere Gerätschaften. Gezielte psychosoziale Betreuung soll den betroffenen Menschen dabei helfen, wieder in den Alltag zurückzufinden.

"Es ist für uns nicht alltäglich, in einem industrialisierten Land wie Japan Hilfe zu leisten", betont der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, Dr. Anton Markmiller. "Doch innerhalb des internationalen Verbundes haben wir mit CARE Japan einen Partner vor Ort, der die Begebenheiten im Land bestens kennt und nach dem Tsunami Hilfe leisten konnte. Darauf können wir nun weiterhin mit bedarfsgerechter und effektiver Hilfe aufbauen."

Pressekontakt:

Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sabine Wilke
Telefon: 0228 / 975 63 46
E-Mail: wilke@care.de

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