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CARE: Kongoflüchtlinge in Uganda brauchen Hilfe CARE verteilt 2000 Planen im Übergangslager Matanda

    Bonn (ots) - CARE: Kongoflüchtlinge in Uganda brauchen Hilfe CARE verteilt 2000 Planen im Übergangslager Matanda

    BONN / MATANDA, Uganda, 5. Dezember 2008 Immer mehr kongolesische Flüchtlinge strömen ins benachbarte Uganda. Dort sind inzwischen Übergangslager errichtet worden. Die Flüchtlinge brauchen dringend Nahrung und weitere Hilfe.

    CARE hat bereits 2000 Planen im Matanda-Lager verteilt. Alleine in der vergangenen Woche sind 11000 Kongolesen vor der Gewalt in Nord-Kivu nach Uganda geflüchtet. Vor der Verteilung der Planen haben sie unter freiem Himmel schlafen müssen, ohne irgendwelchen Schutz. Nachts fallen die Temperaturen auf 10 Grad ab.

    "Die Menschen haben nicht genügend Decken," so David Sunday, der Logistikverantwortliche in dem Lager. "Wenn man die Schlangen von Menschen sieht, weiß man, dass es nicht genügend Hilfe für sie alle gibt. Diese Leute kamen mit nichts, absolut nichts."

    Sunday beschreibt die Lage nach einem Regen: "Alles ist weich, nass und zu kalt nachts. Und es sind nicht ausreichend Planen vorhanden, obwohl wir mit der Verteilung ja begonnen haben. Und Schutz gibt es auch nicht."

    Die Vereinten Nationen sprechen mittlerweile von über 50.000 Flüchtlingen aus dem Kongo, die nach Uganda geflohen sind. Alleine in der vergangenen Woche seien dort mehr als 27.000 Menschen angekommen.

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