Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

Forschungsallianz von Bristol-Myers Squibb mit F. Hoffmann-La Roche Ltd. beschleunigt neue Initiativen auf dem Gebiet der Karzinomforschung

    Brüssel, Belgien (ots-PRNewswire) - Vertrag konzentriert sich auf den kombinierten Einsatz von TAXOL und HERCEPTIN

    Die Bristol-Myers Squibb Company (NYSE:BMY) kündigte heute eine neue europäische klinische Forschungspartnerschaft mit F. Hoffmann-La Roche Ltd. an. Die strategische Allianz wird die Entwicklung neuer klinischer Versuche mit dem wirksamen Zytostatikum TAXOL(tm) (Paclitaxel) fördern, das von der Bristol-Myers Squibb Company hergestellt wird. Die Allianz wird aber auch eine neuartige Therapie bei metastatischem Brustkrebs, die monoklonale Antikörper HERCEPTIN(tm) Therapie (Trastuzumab) fördern, die außerhalb der USA von F. Hoffmann-La Roche Ltd. vermarktet wird.

    "Die Förderung von Forschungsinitiativen auf dem relativ jungen Gebiet der gerichteten Karzinomtherapie nützt sowohl der Forschungsgemeinschaft als auch den Karzinompatienten," so Dr. Martin Birkhofer, Executive Director of Oncology Clinical Research Europe, Bristol-Myers Squibb Company. "Die Bildung von Forschungsallianzen innerhalb der Branche kann die Entwicklung neuer Karzinomtherapien nur fördern. Diese Initiative wird ohne Zweifel die Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der gerichteten Karzinomtherapie beschleunigen und verspricht zudem verbesserte Resultate für die Karzinompatienten in Europa."

    Das Ziel der Partnerschaft zwischen den beiden Firmen ist die Beschleunigung der Forschungstätigkeit zur weiteren Klärung der Art und Weise, in der TAXOL und HERCEPTIN zusammenwirken. Außerdem soll festgestellt werden, welchen voraussichtlichen Nutzen diese Therapien für die Karzinompatienten haben werden. Die Zusammenarbeit umfasst Studien zum Brustkrebs und zu anderen festen Tumoren, bei denen es wissenschaftlich evident ist, dass die genannte Arzneimittelkombination das Potenzial für eine klinische Wirksamkeit hat.

    Im Rahmen der Vertragsbedingungen werden die Firmen einen zentralen Kontrollausschuss für die klinischen Testvorschläge bezüglich der beiden Produkte einrichten. Der Ausschuss kontrolliert die von den europäischen Beteiligten eingebrachten Studienvorschläge. Im Fall wissenschaftlich fundierter Vorschläge sind die Firmen bemüht, die betreffenden Autoren bei der Durchführung der Studie zu unterstützen. TAXOL und HERCEPTIN standen im Brennpunkt zahlreicher vorklinischer und klinischer Forschungsarbeiten - zunächst als gesonderte Karzinomwirkstoffe und später in ihrer gemeinsamen Wirkung im Rahmen einer Kombinationstherapie.

    Dr. Bart Vanhauwere von F. Hoffmann-La Roche Ltd. gab folgenden Kommentar: "Die Zusammenarbeit ist deswegen besonders wichtig, weil sie vielversprechende Forschungsarbeiten zur Kombination HERCEPTIN/TAXOL fördert; die Kombination hat sich bereits in signifikanter Weise als vorteilhaft gegenüber der üblichen Chemotherapie bei metastatischen Brustkrebspatienten erwiesen, die HER2-positiv sind. Diese Kombination ist besonders attraktiv, da HERCEPTIN allgemein sehr gut toleriert wird und sich ohne substanzielle Toxizitätserhöhung mühelos mit TAXOL kombinieren lässt."

    Die Forschungsgemeinschaft akzeptiert weitgehend die Meinung, dass sich die künftige Karzinombehandlung auf die Innovation von gerichteten Therapien konzentrieren wird. Die Anwendung biologischer Behandlungen - wie z.B. HERCEPTIN in Verbindung mit einem Antikarzinommittel wie TAXOL - liefert ein Verfahren zur Karzinombehandlung, das in größerem Maße patientenspezifisch ist, als es bei früheren Verfahren der Fall war.

    Bei unlängst durchgeführten Studien zur Behandlung von Brustkrebs wurde HERCEPTIN zur üblichen Chemotherapie mit TAXOL verabreicht. Dr. Baselga, einer der europäischen Co-Investigators im Medical Oncology Department von Vall D'Hebron (Barcelona), äußerte sich folgendermaßen: "Das bedeutendste Ergebnis der Studien, die mit dieser Kombination bei der Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs durchgeführt wurden, ist eine Erhöhung der Lebensdauer um 25%."(1)

    Die World Health Organisation (WHO) berichtet, dass jährlich neun Millionen neue Fälle von Krebs auftreten und fünf Millionen Menschen an der Krankheit sterben. Es wird geschätzt, dass die dramatische Erhöhung der Lebenserwartung und die Veränderungen der Lebensweise im Jahr 2020 zu jährlich 20 Millionen neuen Karzinomfällen und mehr als 10 Millionen Krebstoten führen werden. In den Ländern der Europäischen Union werden jährlich mehr als 250.000 Frauen mit Brustkrebs diagnostiziert, wobei die Mortalitätsrate bei ca. 50 Prozent liegt. Die Rolle des Staates und der Industrie bei der Finanzierung von Forschungsprogrammen, bei der Entwicklung neuer Technologien und bei der gemeinsamen Nutzung der Fortschritte in der Krebsfürsorge erweist sich als äußerst wichtig, wenn die obengenannten Trends umgekehrt werden sollen.

    F. Hoffmann-La Roche Ltd.

    Mit Hauptsitz in Basel ist F. Hoffmann-La Roche Ltd. eine der weltweit führenden forschungsorientierten Gesundheitsfürsorgegruppen in den Bereichen Pharmazeutika, Diagnostik und Vitamine.

  Die innovativen Produkte und Dienstleistungen von F. Hoffmann-La Roche Ltd. beziehen sich auf die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Das trägt zu einer Erhöhung des Wohlbefindens und der Lebensqualität bei.

    Bristol-Myers Squibb Company

    Bristol-Myers Squibb ist eine weltweit führende Firma auf dem Gebiet der Karzinomtherapie. Das Unternehmen hat ein umfangreiches Portfolio von Entdeckungs- und Entwicklungsprogrammen, welche die wichtigsten onkologischen Objekte umfassen. Mehr als ein Dutzend Präparate befinden sich in aktiver Entwicklung. Hierzu gehören onkogensignalisierende Pathway Inhibitoren, antiangiogene Zusammensetzungen, Matrix-Metalloproteinase-Inhibitoren, Taxane der nächsten Generation, neue chemotherapeutische Wirkstoffe, Epothilone und Hormontherapien. Viele dieser erforschten Zusammensetzungen und der vermarkteten Karzinommedikamente der Firma werden bei der Pharmakogenominitiative verwendet.

    Besuchen Sie Bristol-Myers Squibb im WorldWideWeb unter: http://www.bms.com

    Bemerkung des Herausgebers:

    HERCEPTIN wurde von der U.S. Food and Drug Administration im September 1998 zur Behandlung von metastatischem Brustkrebs zugelassen. Am 28. August dieses Jahres wurde die EU-Lizenz vergeben. HERCEPTIN ist gegenwärtig in mehr als 40 Ländern zugelassen. HERCEPTIN wurde von Genentech entdeckt und entwickelt, einer führenden US-amerikanischen Biotechnologiefirma, an der F. Hoffmann-La Roche Ltd. mit 58 Prozent beteiligt ist. Im Juli 1998 vergab Genentech an F. Hoffmann-La Roche Ltd. die ausschließlichen Vermarktungsrechte für HERCEPTIN außerhalb der USA.

    Literaturhinweis

    1 Baselga J., Norton L., Albanell J., Kim Y.-M., Mendelsohn J.: Recombinant humanized anti-HER2 antibody (HerceptinTM) enhances the antitumor activity of paclitaxel and doxorubicin against HER2/neu overexpressing human breast cancer xenografts. Cancer Res. 1998; 58: 2825-2831.

ots Original Text: Bristol-Myers Squibb Internet: http://recherche.newsaktuell.de

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John Kouten, Bristol-Myers Squibb Public Affairs, Tel. +1 609 897
2637 oder mobil +1 609 213 4327 oder E-Mail John.kouten@bms.com;
Caroline Almeida, Bristol-Myers Squibb Public Affairs, Tel. +32 2 352
7217 oder mobil: +32 75 85 95 13 oder E-Mail Caroline.almeida@bms.com

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