Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

Bristol-Myers Squibb & Karolinska Institute führen klinische Versuche in der Krebs-Pharmakogenomie durch
Erste klinische Partner im Programm zur Verbesserung der individuellen Medizin

    Princeton, N.J., USA und Stockholm, Schweden (ots-PRNewswire) - Bristol-Myers Squibb (NYSE:BMY) und das Karolinska Institute gaben bekannt, dass sie eine einzigartige Zusammenarbeit für die Integration von wirksamen neuen Mitteln in der Pharmakogenomie mit klinischen Versuchsprogrammen bei Krebskrankheiten begonnen haben. Die Pharmakogenomie beinhaltet die Nutzung genetischer Informationen für die Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von bestimmten Patienten-Gruppen, oder die Ausrichtung bestehender Therapien auf individuelle Patienten.

    Die Vereinbarung zwischen Bristol-Myers Squibb und dem Karolinska Institute stellt einen wichtigen Fortschritt in Richtung einer individuellen Krebs-Medizin dar. Wissenschaftler werden in der Lage sein, genetische Merkmale zu identifizieren, mit denen die Reaktionen der Patienten auf eine Anordnung von bestehenden und zu entwickelnden Anti-Krebs-Wirkstoffen vor der Behandlung bestimmt werden können. Mit einem solchen Wissen ausgestattet ist anzunehmen, dass Ärzte in der Lage sein werden, die Wirksamkeit der Behandlung potentiell zu erhöhen und Nebeneffekte von Medikamenten für ihre individuellen Patentien herabzusetzen.

    "Das Karolinska Institute ist das erste wichtige klinische Zentrum, das zusammen mit Bristol-Myers Squibb an unserer pharmakogenomischen Forschungs-Initiative teilnimmt", sagte Peter Ringrose, Ph.D., President, Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute. "Wir beabsichtigen, diese Initiative unter Einbeziehung anderer wichtiger klinischen Versuchs-Zentren zu erweitern, und auch letztlich die Pharmakogenomie innerhalb unserer gesamten therapeutischen Bereiche anzuwenden. Die Pharmakogenomie ist der Schlüssel für eine individuell ausgerichtete Medizin. Wir glauben, dass sie die Behandlung von vielen Krankheiten revolutionieren wird, angefangen beim Krebs bis zu kardiovaskulären Erkrankungen und zentral-nervösen Störungen bis zu Infektions-Krankheiten".

    "Diese Art von pharmakogenomischem Projekt ist nicht möglich ohne die Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie", sagte Ulrik Ringborg, Professor beim Department of Oncology/Pathology, Karolinska Institute. "Krebs-Forscher im Cancer Centre Karolinska und Radiumhemmet sind begeistert über diese neue und wirkungsvolle Technik für die Untersuchung von menschlichen Tumoren. Ich bin überzeugt, dass das Programm uns neue Informationen vermitteln wird, die das medizinische Behandlungsergebnis von Krebs-Patienten verbessern werden".

    Das Ziel der auf drei Jahre festgesetzten Zusammenarbeit - mit der
Möglichkeit einer Erweiterung - ist die Identifikation und
Überprüfung der Gültigkeit von klinischen Merkmalen - Genen oder
Proteinen - die uns dabei helfen können, die Reaktion der Patienten
auf die Behandlung vorherzusagen. Die Identifikation
dieser genetischen Merkmale wird den Ärzten leztlich ermöglichen,
individuelle Behandlungsmethoden für ihre Krebs-Patienten
aufzustellen, um somit die Wirksamkeit zu verbessern und Nebeneffekte
zu reduzieren. Solche individuell zugeschnittenen Behandlungsmethoden
könnten günstige Reaktionen in 70 bis zu 90 Prozent der Fälle zur
Folge haben. Mit dieser Zusammenarbeit wird zum ersten Mal ein
wichtiges klinisches Versuchs-Zentrum an einem integrierten Konzept
für die Krebs-Pharmakogenomie teilnehmen, das sowohl neue als auch
bestehende Wirkstoff-Therapien mit einschließt.
    
      Bristol-Myers Squibb dehnte im November 1999 seine Initiativen
auf die Krebs-Pharmakogenomie durch ein Bündnis mit Millenium
Predictive Medicine (MPMx) - weltweit führend im Bereich der
prognostischen Medizin und Tochergesellschaft von Millennium
Pharmaceuticals, Inc.(Nasdaq:MLNM) - aus. Dieses Bündnis, die erste
integrierte Anwendung von Krebs-Pharmakogenomie unter Verwendung
neuer Medizin und bestehender Therapien, wird die Entwicklung von
therapeutischen Produkten und pharmakogenomischen Tests koordinieren.
Die im Karolinska Institute durchzuführenden Versuche werden die
Forschung des BMS/MPMx-Bündnis unterstützen. Bristol-Myers Squibb
führt bezüglich einer weiteren Teilnahme an den Forschungsbemühungen
Diskussionen mit anderen klinischen Zentren in den USA sowie
weltweit.
    
      Bristol-Myers Squibb ist weltweit führend in Krebs-Therapien. Das
Unternehmen verfügt über ein breites Portfolio von Forschungs- und
Entwicklungs-Programmen, die die meisten wichtigen Onkologie-Ziele
umfassen und mehr als ein Dutzend Wirkstoffe, die aktiv entwickelt
werden, mit einschließen. Unter diesen sind Onkogene signalisierende
Pathway Inhibitoren, Krebs-Impfstoffe, anti-angiogenische Wirkstoffe,
Matrix Metalloproteinase Inhibitoren, Taxane Analogs, neuartige
chemotherapeutische Wirkstoffe, Epothilone, und hormonelle Therapien.
Viele dieser Versuchs-Wirkstoffe und auch die vermarktete
Krebs-Medizin des Unternehmens werden in der pharmakogenmischen
Initiative genutzt werden.
    
    Das Karolinska Institute in Stockholm ist die einzige Unversität
von Schweden mit der alleinigen Konzentration auf die Medizin. Die
Forscher des Instituts machen etwa 45 Prozent der staatlich
finanzierten medizinischen Forschung im Land aus. Die Forschung im
Karolinska Institute umfasst den gesamten Bereich der Medizin, von
der Molekular-Biologie bis zum öffentlichen Gesundheitswesen und der
Vorsorge-Wissenschaften. In den letzten Jahren hat das
Karolinska Institute seine Position als Schwedens führendes Zentrum
für die medizinische Forschung und Ausbildung verstärkt, und ist
gegenwärtig die am schnellsten expandierende Universität in Schweden.
Die klinische, experimentelle und epidemiologische Krebs-Forschung
wird in zahlreichen Abteilungen des Karolinska Institute
durchgeführt, zum Beispiel: Department of Oncology/Pathology und das
Microbiology- und Tumor-Biology-Center.

    Besuchen Sie Bristol-Myers Squibb im World Wide Web unter: http://www.bms.com

    Besuchen Sie das Karolinska Institute im World Wide Web unter: http://www.ki.se

ots Originaltext: Bristol-Myers Squibb
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:

William Dunnett von Bristol-Myers Squibb, (USA) 609-252-3369, oder
william.dunnett@bms.com; oder Professor Ulrik Ringborg, Department of
Oncology/Pathology vom Karolinska Institute, +46 8 517 743 00, oder
uri@rah.ks.se/ Firmennachrichten auf Abruf: Bristol-Myers Squibb
Pressemeldung verfügbar unter Fax, (USA) 800-758-5804, ext. BMYFAX,
oder 269329, oder unter http://www.prnewswire.com/comp/269329.html/
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