Ärzte ohne Grenzen

Mariele Millowitsch Schirmherrin für "Flüchtlingslager" in Köln
"Überleben auf der Flucht" - Eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen

    Köln (ots) - In Anwesenheit der Schauspielerin Mariele Millowitsch wurde am Donnerstag auf dem Kölner Neumarkt die Ausstellung "Überleben auf der Flucht" der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eröffnet. Das nachgebaute Flüchtlingslager soll Erwachsenen und Kindern zeigen, unter welchen Bedingungen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit leben. Die Ausstellung unter freiem Himmel wird nach Köln auch in Erlangen und Dortmund zu sehen sein.

    "Die Ausstellung macht deutlich, wie Flüchtlinge in vielen Ländern leben müssen und wie wenig sie zum Überleben haben. Das können wir uns hier in Deutschland kaum vorstellen. Gleichzeitig macht sie aber auch Mut, denn sie zeigt, wie den Menschen geholfen werden kann", so Mariele Millowitsch, Schirmherrin. Nach Angaben des US-Flüchtlingskomitees sind rund 35 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht.

    Beim Gang durch die Ausstellung können die Besucher sehen, wie typische Unterkünfte für Flüchtlinge aussehen, wie die Wasserversorgung funktioniert, wie unterernährte Kinder in einem Ernährungszentrum versorgt und Cholera-Patienten behandelt werden. Erfahrene Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bieten Führungen an und berichten von ihren Einsätzen. Fotos, Videos und Informationsstände geben zudem Einblick in die Arbeit der Organisation. Der Eintritt ist frei.

    Das Flüchtlingslager ist bis zum 17. Juli auf dem Kölner Neumarkt zu sehen. Am Abend des 17. Juli können sich Interessierte zudem über die Voraussetzungen für eine Projektmitarbeit informieren. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Köln, Hörsaal XIII, Erdgeschoss, Albertus-Magnus-Platz 1.

    Die nächsten Stationen der Ausstellung sind: Vom 24. bis 29. Juli auf dem Schlossplatz in Erlangen und vom 14. bis 19. August auf dem Friedensplatz in Dortmund.

Weitere Informationen: Pressestelle, Svenja Kühnel, Tel:  030-22 33 77 00, Bildmaterial erhältlich bei Barbara Sigge, Tel: 030-22 33 77 24

Ein virtueller Gang durch das Flüchtlingslager ist möglich unter: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de

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