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Ohne Gewalt geht's auch! - Frauen Union Bayern und Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter setzen sich für Gewaltprävention und Medienkompetenzvermittlung ein

Berlin / München (ots) - Gewaltprävention in Medien und Medienkompetenzvermittlung für Kinder und Jugendliche müssen gestärkt werden. Dafür werden sich die Frauen Union Bayern und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) verstärkt einsetzen. Dies wurde heute auf einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto "Ohne Gewalt geht´s auch! - Wie Jugendliche Medien bewusst nutzen können" in München angekündigt. Beide Institutionen treten gemeinsam dafür ein, ein stärkeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen, um Kinder und Jugendliche vor gewalthaltigen Inhalten zu schützen und sie fit für den Umgang mit der Medienlandschaft zu machen.

Durch konkrete Leitlinien der Frauen Union, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurden, werden Medienschaffende und Distributoren aufgefordert, Gewaltinhalte aus Medien fern zu halten. Gleichzeitig setzt die FSM mit Partnern aus der Wirtschaft verschiedene Projekte wie die Kindersuchmaschine "fragFINN" um, damit Kinder den bewussten Umgang mit neuen Medien und dem Mobilfunk lernen. Die Landesvorsitzende der Frauen Union Dr. Angelika Niebler erklärt im Nachgang der Veranstaltung: "Gewaltprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alle zum Schutz von Heranwachsenden vor jugendgefährdenden Medieneinflüssen angehen müssen. Dabei muss Prävention Hand in Hand gehen mit Medienkompetenzförderung junger Mediennutzer."

Die Leitlinien und die Medienkompetenzprojekte wurden heute im Rahmen der Veranstaltung "Ohne Gewalt geht´s auch!" vorgestellt und sind der Auftakt für eine Zusammenarbeit zum verstärkten Jugendmedienschutz. Die Geschäftsführerin der FSM, Sabine Frank begrüßt die Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft und betont: "Es ist wichtig, dass vorhandene, qualitativ hochwertige Projekte wie der Internauten-Medienkoffer stärker an Grundschulen genutzt und in die Breite getragen werden. Es bleibt eine entscheidende Aufgabe, Grundschüler nachhaltig und durch praxistaugliche Materialien für einen bewussten Umgang mit Medien zu schulen."

Über die FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) ist die anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich in erster Linie für den Jugendmedienschutz - insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Über die FU

Die Frauen-Union Bayern (FU) hat das Thema "Gewalt in den Medien" bereits seit Jahren zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte gemacht hat und dazu bereits eine Reihe von Kampagnen initiiert.

Pressekontakt:

Maja Winter, FSM e.V.; Spreeufer 5, 10178 Berlin; Maja Winter,
Tel.: 030 24 04 84 - 43, Mail: winter@fsm.de

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