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19.02.2020 – 07:10

Deutsche Fundraising Company GmbH

Vernissage mit Bürgermeister Scholz und über 400 Gästen | "Das Prinzip Apfelbaum..." | Marktkirche Hannover

Vernissage mit Bürgermeister Scholz und über 400 Gästen | "Das Prinzip Apfelbaum..." | Marktkirche Hannover
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Großer Besucherandrang:

Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage "Was bleibt?" feierlich eröffnet

Hannover, 19.02.2020 - Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine ernstliche Frage, die uns alle irgendwann betrifft. Am gestrigen Abend ließen sich die über 400 Besucher und Besucherinnen der Vernissage "Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage 'Was bleibt?'" diesbezüglich inspirieren und zum Nachdenken anregen. Bürgermeister Klaus Dieter Scholz und Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann begrüßten die Gäste in der historischen Marktkirche, wo die Foto-Ausstellung noch bis zum 11. März, täglich von 10 bis 18 Uhr, besichtigt werden kann.

Darum geht's: Die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zur Frage "Was bleibt?" zu reflektieren und zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Anne-Sophie Mutter, Dieter Mann, Richard von Weizsäcker, Margot Käßmann, Reinhold Messner, , Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Ulf Merbold und Wim Wenders. Sie alle gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke - dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Am Abend der Vernissage beschäftigten sich auch Bürgermeister Klaus Dieter Scholz und Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann mit der Frage "Was bleibt?".

Bürgermeisters Klaus Dieter Scholz: "Sterben, Tod und Trauer gelten als Tabuthemen, obwohl sie uns alle betreffen. Warum sich also nicht frühzeitig damit beschäftigen und der Zeit damit einen Schritt voraus sein? Ich persönlich glaube, was auch nach dem Tod bleibt, sind Werte, Wissen und Erfahrungen, die man vermittelt hat. Erinnerungen an die Zeit, den Trost, die Liebe, die man Mitmenschen geschenkt hat."

Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann: "Was bleibt? Was bleibt von mir und was gebe ich weiter, bevor ich gehe? Martin Luther hätte, so die Legende, noch einen Apfelbaum gepflanzt. Was können wir, die Älteren dafür tun, dass die nächsten Generationen auf dieser Welt gut leben können, in Frieden, fröhlich und die Natur entdecken und genießen? - Eine ganze Menge. Ich bin überzeugt, wenn wir unsere eigene Endlichkeit annehmen, leben wir bewusster und zugleich leichter."

Mit der Ausstellung möchte die Initiative "Mein Erbe tut Gutes" einen öffentlichen Dialog anstoßen und Berührungsängste abbauen. "Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten", erklärte Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. "Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen."

Für die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" haben sich 22 namhafte gemeinnützige Organisationen zusammengeschlossen, darunter Amnesty International Deutschland, DKMS, Deutsche Welthungerhilfe, Deutsche Umwelthilfe, ChildFund Deutschland, DRF Luftrettung und die Max-Planck-Gesellschaft. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasserinnen und Erblasser zu informieren und bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen.

Initiative " Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" | Presse

Heidi Weschke
Telefon: (030) 29 77 24 34
E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de