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11.09.2018 – 12:13

Deutsche Fundraising Company GmbH

Mit dem Erbe Gutes tun, aber wie? Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" bietet Informationsservice rund ums Testament und Hilfe von Profis

Mit dem Erbe Gutes tun, aber wie? Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" bietet Informationsservice rund ums Testament und Hilfe von Profis
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Am 13. September ist Tag des Testaments - ein guter Anlass, um sich Gedanken um seinen Nachlass zu machen. Wem möchte ich was hinterlassen? Was muss ich beim Verfassen eines Testaments beachten? Immer mehr Menschen wollen zudem gemeinnützige Organisationen bedenken. Die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum", die am 13. September ihren fünften Geburtstag feiert, ist die Expertin in Sachen gemeinnütziges Vererben. Sie bietet Informationen und Kontakt zu Profis.

Noch nie zuvor wurde in unserem Land so viel Vermögen vererbt. 3,1 Billionen Euro werden in Deutschland bis 2024 weitergegeben, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge in einer aktuellen Studie. Wer soll den Wohlstand erben? Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Immer mehr möchten mit ihrem Erbe nicht nur diejenigen versorgen, die ihnen nahestehen. Sie wollen etwas an die Gesellschaft zurückgeben, dafür sorgen, dass etwas von dem bleibt, was ihnen zeitlebens wichtig war. Die repräsentative GfK-Studie "Gemeinnütziges Vererben in Deutschland" (siehe PDF anbei) zeigt: Bereits jeder zehnte Deutsche über 60 Jahre würde mit seinem Erbe auch einen guten Zweck unterstützen, bei den Kinderlosen ist es sogar jeder dritte. Viele wissen jedoch nicht, wie?

Die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum", ein Zusammenschluss aus 23 namhaften gemeinnützigen Organisationen hat sich in den letzten fünf Jahren ihres Bestehens zur vielgefragten Expertin in allen Belangen rund ums Testament und des gemeinnützigen Vererbens entwickelt. Sie gibt Orientierungshilfe und grundlegende Tipps, wie ein Testament formal gestaltet werden muss, damit es gültig ist und wie es so gestaltet werden kann, dass es die wichtige Arbeit gemeinnütziger Organisationen unterstützt. Zudem vermittelt die Initiative kompetente Ansprechpartner, wie Fachanwälte und Kontakt zu gemeinnützigen Organisationen.

Sie empfiehlt potentiellen Erblassern, sich frühzeitig Gedanken über den Nachlass zu machen und sich zu informieren, auch und gerade, wenn im Testament gemeinnützige Organisationen bedacht werden sollen. Hilfe bieten Profis, wie Anwälte, Mediatoren und die Organisationen selbst.

Gemeinnützige Organisationen

Interessierten, die gemeinnützig vererben möchten, rät die Initiative, den persönlichen Kontakt zu in Frage kommenden Organisationen zu suchen. Viele bieten regelmäßige Informationsveranstaltungen über ihre Aktivitäten und auch ganz konkret zu Testamenten an. Zudem können in persönlichen Gesprächen Vorstellungen über beispielsweise die konkrete Verwendung des Nachlasses besprochen werden oder auch Themen, wie die Haushaltsauflösung oder Grabpflege. Zudem verfügen die Organisationen zunehmend über eigene Anwälte, die bei der Testamentsgestaltung beraten.

Anwälte

In der Regel sind Anwälte oder Notare die ersten Ansprechpartner, zu finden zum Beispiel über die Webseite der Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge. Bei einem Anwalt bekommt man das juristische Know-how, um die künftigen Regelungen so zu formulieren, dass keine Unklarheiten entstehen und den Erben rechtliche Streitigkeiten erspart bleiben.

Mediatoren

Schon so manche Familie erlebte Überraschungen bei der Testamentseröffnung oder reagierten Angehörige verständnislos auf die Entscheidungen des Erblassers. Gleichsam zeigt die Erfahrung aus tausenden Gesprächen der Initiative, dass es Erblassern wichtig ist, ihr Anliegen verstanden und unterstützt zu wissen. Daher rät die Initiative auch hier, schon zu Lebzeiten innerhalb der Familie über das geplante Testament zu sprechen. Diese Gespräche sind nicht immer leicht. Die Hilfe eines ausgebildeten Mediators kann hierfür ein geeigneter Weg sein, sich umfassend miteinander auszutauschen und Familienfrieden zu schaffen. Kontakt zu Mediatoren gibt der Bundesverband für die Mediation.

Ausführliche Informationen zu Hilfe von Profis finden Interessierte in der neuen Ausgabe des Online-Magazins "Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt".

Hilfe bei Testamentsgestaltung und gemeinnützigem Vererben

1. Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum"

- Informationen, Tipps und Kontakte  
- www.mein-erbe-tut-gutes.de | Servicetelefon: 030 2977 2436 | 
  info@mein-erbe-tut-gutes.de  

2.

Gemeinnützige Organisationen

- Termine zu Informationsveranstaltungen | Ansprechpartner gemeinnütziger 
  Organisationen  

3. Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V.

- Anwaltssuche 

4. Bundesverband für die Mediation

- Information zu Mediation, Datenbank von Mediatoren  

Über die Initiative: "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" ist ein Zusammenschluss namhafter gemeinnütziger Organisationen. Gemeinsames Anliegen ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, Hemmschwellen abzubauen und potentiellen Erblassern Rat und Orientierung zur Testamentsgestaltung zugunsten einer gemeinnützigen Organisation zu bieten.

Mitglieder der Initiative: action medeor, Ärzte ohne Grenzen, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Deutsche Herzstiftung, Deutsche Umwelthilfe, Deutsches Kinderhilfswerk, DKMS, DRF Luftrettung, EuroNatur, Greenpeace, Heinz Sielmann Stiftung, Johanniter-Unfall-Hilfe, Max-Planck-Gesellschaft, Stiftung Menschen für Menschen, NABU, nph deutschland, Right Livelihood Award Foundation, SOS Kinderdörfer weltweit, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Vier Pfoten, Welthungerhilfe, World Vision Deutschland.

Hintergrund- und Ratgebermaterial rund ums gemeinnützige Vererben, zur GFK-Studie, zur Initiative und zur Ausstellung, Porträts von Erblassern sowie Fotos, Filme und Infografiken finden Sie auf www.mein-erbe-tut-gutes.de.

Pressekontakt: 
Julia Masannek
Telefon: (030) 29 77 24 34
E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de
Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.mein-erbe-tut-gutes.de