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WWF: Weiteres Zögern beim Klimaschutz verantwortungslos

    Frankfurt (ots) - Die aktuell vorgestellten Ergebnisse des Max-Planck-Institutes für Meteorologie (MPIM) zum Klimawandel und Anstieg des Meeresspiegels zeigen nach Meinung des WWF eindringlich, dass ein weiteres Zögern bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnah-men verantwortungslos ist. "Wenn die Arktis schmilzt, helfen uns keine Schwimmwesten, und wenn Stür-me und Überschwemmungen zunehmen, werden Versicherungen unbezahlbar," warnte Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energie beim WWF:  "Die alarmierenden Ergebnisse und verheerenden Vorher-sagen sind ein dringender Weckruf für diejenigen Politiker und Verantwortlichen in den großen Unter-nehmen, die seit Jahren beim Klimaschutz im Bremserhäuschen sitzen. Die Energieversorger müssen raus aus der Kohleverstromung, Entscheidungen wie die von RWE zum Bau von Neurath müssen gekippt wer-den." International müssten die Länder mit dem größten Ausstoß an Kohlendioxid endlich umkehren; allen voran die USA, die Klimaschutz ganz oben auf die Agenda setzen müssten.

    Kohle sei der Klimakiller Nummer 1, den man nicht mehr verantworten könne. Auch eine neue Bundesre-gierung müsse sich dazu bekennen, dass Deutschland beim Klimaschutz Vorreiter bleibt, erneuerte der WWF seine Forderung an die Politik.

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