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Einladung zur WWF-Pressekonferenz am 4. Mai: Ein Klimaschutzgesetz für Deutschland

    Berlin (ots) - Das Ziel der Bundesregierung, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ist nur eine lose Absichtserklärung. Problemlos könnte das 40-Prozent-Ziel nach der Bundestagswahl im September von jeder neuen Regierung wieder gekippt werden. Ohne rechtliche Konsequenzen.

    Für die Zeit nach 2020 gibt es nicht einmal ein Ziel. Und das obwohl alle Industriestaaten ihren Ausstoß an Treibhausgasen drastisch senken müssen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern.

    Kurz: Der deutschen Klimapolitik mangelt es an Verbindlichkeit, Transparenz und Langfristigkeit.

    Deshalb fordert der WWF ein deutsches Klimaschutzgesetz, das eine Reduktion des Treibhausgasausstoßes gesetzlich verbindlich festschreibt und Sanktionen vorsieht. Ein vom WWF beauftragtes Gutachten des Berliner Instituts Ecologic zeigt, dass dies rechtlich machbar und konform mit EU-Recht wäre.

    Der WWF präsentiert Ihnen dieses Gutachten auf einer Pressekonferenz und zeigt, wie ein solches Gesetzesvorhaben Teil des Koalitionsvertrags der nächsten Bundesregierung werden könnte. Wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz am

     04. Mai 2009, 10:00 Uhr in der WWF-Vertretung Berlin, Reinhardtstraße 14, 10117  Berlin

    Als Gesprächspartner erwarten Sie Nils Meyer-Ohlendorf, Rechtsexperte, Ecologic; Eberhard Brandes, WWF Deutschland, Geschäftsführer; Brick Medak, WWF Deutschland, Referent für Klimaschutz und Energiepolitik

    Weitere Informationen: Astrid Deilmann, Pressestelle WWF Deutschland, Tel.: 0 30/30 87 42-22

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Telefon: 030/30 87 42 22
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