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Peter Pietsch von der Commerzbank ist Pressesprecher des Jahres

    Köln/Frankfurt (ots) - Peter Pietsch von der Commerzbank ist Pressesprecher des Jahres. Im jährlichen Ranking des Branchenmagazins "Wirtschaftsjournalist" haben Deutschlands Wirtschaftsjournalisten den Sprecher der Commerzbank auf Platz 1 gereiht. Pietsch löst Prof. Klaus-Peter Nebel von Beiersdorf ab, der 2004 und 2005 des ersten Platz belegt hatte und in diesem Jahr auf dem 3. Platz gelandet ist. Auf Platz 2 ist Miele-Pressesprecher Theodor Siepert. Er ist damit der Shooting Star des Jahres. 2004 war Siepert gar nicht erwähnt, 2005 war er trotz guter Noten wegen zu weniger Nennungen nicht in die Schlusswertung gekommen, und nun ist er auf Platz 2. "Das zeigt, dass Siepert richtig mit Wirtschaftsjournalisten umzugehen weiß", kommentiert "Wirtschaftsjournalist"-Chefredakteur Christoph Peck die Reihung.

    Mehr als 180 Wirtschaftsjournalisten waren aufgefordert, Noten für die Arbeit der Sprecher der 100 wichtigsten Unternehmen zu geben. Beurteilt wurde die Professionalität im Umgang: Wie spricht das Unternehmen Journalisten an? Informiert es ausreichend über aktuelle Entwicklungen? Meldet sich der Pressesprecher von sich aus oder ist er kaum je erreichbar? Hält er Versprechen ein? Gewertet wurden auch die journalistische Fähigkeiten: Wissen die Pressesprecher, was eine Story ist, oder müllen sie die Redaktionen nur zu? Kennen sie sich in der Medienszene aus? Ebenso entscheidend war das Informationsniveau: Wie gut ist der Pressechef im Unternehmen vernetzt? Ist das, was er sagt, von hohem Informationsgehalt oder fragt man besser gleich den Vorstand?

    Deutliche Kritik gibt es von den Wirtschaftsjournalisten am Arbeitstempo vieler Pressestellen. "Zu spät, zu spät", ist ein allgemeiner Seufzer in den Wirtschaftsredaktionen. Vor allem die aktuell arbeitenden Kollegen vom Rundfunk und den Agenturen ärgern sich über die Schlafmützen in den Unternehmen.

    Eine zweite unerfreuliche Entwicklung: "Die aktuelle Auswertung zeigt, dass immer mehr Pressesprecher polarisieren", sagt "Wirtschaftsjournalist"-Chefredakteur Christoph Peck. Während die eine Gruppe der Redakteure überaus zufrieden mit deren Arbeit ist und in allen Kategorien nur Einsen und Zweien vergibt, sind andere Kollegen über die gleiche Arbeit so unglücklich, dass sie bei manchen dreimal eine Sechs notieren. "Ganz offensichtlich konzentrieren sich mehr und mehr Pressestellen darauf, für sie wichtige Medien gut zu bedienen und ignorieren den Rest. Anders sind solche Spannweiten in der Notengebung nicht zu erklären", sagt Peck. Das ist auch der Grund dafür, dass manche Sprecher so abgestürzt sind.

    Die Branchenwertung gewinnt in diesem Jahr in der Kategorie Automobil Stephan Grühsem von Audi. Beim Handel ist Thomas Voigt von Otto auf Platz 1. Die Branche Energie führt Karl-Heinz Schult-Bornemann von ExxonMobil an. Die erstmals erhobene Kategorie Medien entscheidet Springer-Sprecherin Edda Fels für sich. Bei Chemie/Pharma liegt Prof. Klaus-Peter Nebel auf Platz 1, bei Nahrung/Genuss führt Lars Großkurth von Reemtsma und bei IT ist Hans-Jürgen Werner von Intel an der Spitze.

    Schlechte Noten erhielten die Sprecher von McDonald´s, Deutsche Bank, Philip Morris, BayWa und Tschibo. Der schlechteste Sprecher des Jahres ist Uwe Blank von Schlecker.

    Der aktuelle "Wirtschaftsjournalist" erscheint am Mittwoch dieser Woche im Medienfachverlag Oberauer.

Pressekontakt:

Johann Oberauer, Tel. +43/664/2216643, Christoph Peck,
Tel. +49/171/5160713

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