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22.08.2006 – 10:30

BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA: Der 60-Tonner ist sicher!

    Berlin    Berlin (ots)

"Der 60-Tonner ist und bleibt die rasch umsetzbare Alternative zur Bewältigung des Verkehrswachstums. Da der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur - selbst im Falle ausreichender Finanzmittel - infolge von Planfeststellungsverfahren sowie Bauzeit rund 15 Jahre beanspruchen wird, kommt nur der innovative Umgang mit bestehenden Ressourcen in Frage." Dies erklärte Gerhard Riemann, BGA-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des BGA-Verkehrsauschusses, heute anlässlich der Jahrespressekonferenz Verkehr in Berlin.

    "Bis zum Jahr 2015 wird ein Güterwachstum von 2,5 Mrd. Tonnen erwartet. Wenn wir davon etwa 500 Mio. Tonnen auf Bahn und Binnenschiff bringen, dann haben wir viel erreicht. Aber es bleiben noch 2 Mrd. Tonnen Güter übrig, und die werden über die Straße transportiert werden", so Riemann weiter. Hier biete das Europäische Modulare System, der 60-Tonnen-Lkw, die einzig nahe liegende Lösung.

    Auch die laut Bundesverkehrsminister Tiefensee noch offenen Fragen (ADACmotorwelt 08/2006) vor einem bundesweiten Einsatz in Deutschland wusste Riemann zu beantworten. "Nach den bisherigen Erfahrungen in Schweden und Finnland, wo diese Fahrzeuge seit nunmehr 40 Jahren eingesetzt werden, und in den Niederlanden, wo seit zwei Jahren ein Test mit 125 Fahrzeugen stattfindet, sind keinerlei negative Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Straßenverschleiß oder Brückenbelastung bekannt", so Riemann weiter. "Der 60-Tonner ist sicher!" Riemann wies daraufhin, dass insbesondere in der Frage der Brückenbelastung das Verkehrsministerium einen falschen Schluss gezogen habe, da die mit dem Einsatz des 60-Tonners verbundene Formel "Aus drei mach zwei Lkw" nicht berücksichtigt wurde.

    "Ein Maßnahmenpaket im Rahmen des Masterplans Güterverkehr, das den Einsatz des Europäischen Modularen Systems, die Abschaffung des Sonn- und Feiertags-verbots für Lkw und die Beseitigung der gesetzlich verordneten Leerfahrten im Werk-verkehr sowie die Einführung einer Pkw-Maut als Übergang zur Nutzerfinanzierung beinhaltet, wird dazu beitragen, die Effizienzauslastung des das Güterverkehrswachstum aufnehmenden Verkehrsträgers Straße weiter zu erhöhen", so Riemann abschließend.

    45, Berlin, 22. August 2006

Ansprechpartner: André Schwarz Pressesprecher Telefon: 030/ 59 00 99 520 Telefax: 030/ 59 00 99 529

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