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28.10.2004 – 12:03

BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA unterstützt Feldversuch mit 60-Tonnen-Lkw

    Berlin (ots)

„Ein baldiger Feldversuch mit 60-Tonnen-Lkw ist die richtige Antwort auf das absehbare Wachstum des Güterverkehrs in Deutschland und Europa. Deswegen begrüßt der BGA den entsprechenden Antrag im Deutschen Bundestag. Dann muss auch das Bundesverkehrsministerium Stellung beziehen und kann nicht länger die Augen vor der Realität verschließen. Der in Holland als „Ökokombi“ bekannte Lkw mit einer Gesamtlänge von 25 Metern und einem Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen könnte bereits heute die Anzahl der Lkw auf Autobahnen um bis zu einem Drittel reduzieren.“ Dies erklärt Gerhard Riemann, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin. Die FDP-Bundestagsfraktion hat einen Antrag (Drucksache 15/3951) in den Deutschen Bundestag eingebracht, in dem sie die Prüfung der Vor- und Nachteile von 60-Tonnen-Lkw in einem bundesweiten Feldversuch fordert. Unter Aufsicht eines Expertengremiums und des Bundesverkehrsministeriums soll getestet werden, ob durch die Zu¬lassung dieses Lkw-Typs ein wirksamer Beitrag zur Entlastung der Straße geleistet werden kann. Eine Kooperation mit der EU- Kommission soll angestrebt werden. Neben Holland, das seit August 2004 einen entsprechenden Versuch mit 300 Fahrzeugkombinationen gestartet hat, steht auch das belgische Verkehrsministerium einem Test offen gegenüber. Bei einem Besuch im holländischen Verkehrsministerium hat sich BGA- Verkehrsexperte Riemann eingehend über den holländischen Modellversuch informiert. „Angefangen bei der Auswahl und Qualifizierung der Fahrer über Regelungen, auf welchen Strecken die Fahrzeuge fahren und welche Güter sie transportieren dürfen, bis hin zur Anbringung zusätzlicher Innen- und Außenspiegel haben die Holländer alle denkbaren Sicherheitsmaßnahmen ergriffen“, so Riemann. Erstaunt zeigten sich die Experten im holländischen Verkehrsministerium über die Argumentation des deutschen Verkehrsministeriums, demzufolge offenbar die deut¬schen Straßen und Brücken schlechter sein sollen als holländische Ingenieurbauwerke. Diesen scheint der Modellversuch laut einer holländischen Studie nichts anhaben zu können. 60, Berlin, 28. Oktober 2004

ots-Originaltext: BGA Bundesverb.Dt.Groß- u. Außenhandels

Im Internet recherchierbar:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6564


Ansprechpartner:
Jürgen Hasler
Abt. Logistik & Verkehr
Telefon: 030/ 59 00 99 533
Telefax: 030/ 59 00 99 529

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