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BGA: US-Strafzölle auf Stahl sind das falsche Signal

    Berlin (ots) - "Die von der US-Regierung verhängten Strafzölle auf
Stahlprodukte sind das falsche Signal für den Welthandel zu einem
besonders schwierigen Zeitpunkt. Unglücklicherweise erfolgt dieser
Schritt im zeitlichen Zusammenhang mit den anstehenden Entscheidungen
über weitere Importbeschränkungen. Hier gilt es nun, Augenmaß und
Verantwortung zu zeigen. Wir appellieren an die USA, von
protektionistischen Maßnahmen abzusehen. Deeskalation ist stattdessen
das Gebot der Stunde." Dies erklärte Anton F. Börner, der Präsident
des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute
in Berlin. Zuvor hatten die USA Strafzölle von bis zu 126 Prozent auf
rostfreie Stahlprodukte verhängt. Unter den betroffenen Unternehmen
befinden sich auch deutsche Exporteure.
    
    "Die von der US-Stahllobby geforderten Maßnahmen zum Schutz der
heimischen Industrie schaden allen Seiten. Sollten die USA Anfang
März Einfuhrquoten für bestimmte Stahlerzeugnisse festlegen, könnte
sich die EU-Kommission gezwungen sehen, zu handeln und den
europäischen Markt abzuschotten. Auch der US-Stahlindustrie wird
durch protektionistische Maßnahmen nicht nachhaltig geholfen, da
diese die ohnehin dringend notwendigen Strukturanpassungen nur weiter
hinauszögern", so der BGA-Präsident.
    
    
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