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06.12.2000 – 14:43

BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA zur Umsatzentwicklung im Großhandel im Oktober 2000

    Berlin (ots)

Die kräftigen Umsatzsteigerungen des deutschen
Großhandels im Oktober geben Anlass zur Hoffnung, dass die Konjunktur
in Deutschland im vierten Quartal nicht zu sehr an Schwung verliert.
Nach einem realen Umsatzplus von über 5 Prozent im ersten Halbjahr
2000 ist für die zweite Jahreshälfte trotz des guten
Oktoberergebnisses mit einer Verlangsamung des Umsatzanstieges zu
rechnen. Zum Teil unterliegen einzelne Monatsergebnisse erheblichen
saisonalen Schwankungen, die die mittelfristige Konjunkturentwicklung
unter- bzw. überzeichnen. Die vorläufigen Umsatzergebnisse für
Oktober dürften die mittelfristige Umsatzentwicklung überzeichnen.
Dies erklärte Dr. Michael Fuchs, Präsident des Bundesverbandes des
Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), zu den heute vom
Statistischen Bundesamt veröffentlichten Umsatzergebnissen für den
deutschen Großhandel im Oktober 2000.
    
    Die bereits eingetretene konjunkturelle Abschwächung im zweiten
Halbjahr verdeutlicht, dass die binnenwirtschaftlichen
Konjunkturkräfte noch immer nicht in der Lage sind, für ein
nachhaltig selbsttragendes Wirtschaftswachstum in Deutschland zu
sorgen. Noch immer hängt die Konjunktur zu einem erheblichen Teil an
den Impulsen aus dem Ausland. Die Stärkung der Binnenkonjunktur muss
daher im Vordergrund aller wirtschafts- und sozialpolitischen
Entscheidungen der Bundesregierung stehen. Die Aussetzung der
nächsten Stufe der Erhöhung der Ökosteuern wäre hierbei ein wichtiger
Schritt, um die Kaufkraft nicht weiter zu schwächen. Besonders
wichtig ist auch die Reduzierung der Abgabenlast bei den
Sozialversicherungsbeiträgen. Die Rentenreform zielt zwar in die
richtige Richtung, greift aber zu kurz. Noch immer liegt die
Abgabenlast bei den Sozialversicherungen bei rund 41,3 Prozent. Ohne
eine weitreichende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wird es der
Bundesregierung nicht gelingen, die schlummernden Wachstumspotenziale
zu erschließen. Die Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes
zielt jedoch in die genau entgegengesetzte Richtung. Wir brauchen
nicht mehr betriebliche Mitbestimmung, sondern mehr unternehmerische
Freiheit, erklärte BGA-Präsident Dr. Fuchs in Berlin.
    
ots Originaltext: BGA
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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Christian Schindler
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Tel.: 030/59 00 99 533
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