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BGA: Großhandel arbeitet sich weiter aus der Krise

Berlin (ots) - "Der deutsche Großhandel konnte im Jahr 2010 einen guten Teil der krisenbedingten Umsatzeinbrüche wieder wettmachen. Er profitiert von der raschen Erholung der Weltwirtschaft und damit des Außenhandels und der Sektoren um Investitionsgüter und Rohstoffe. Im Jahr 2011 wird sich dieser Trend in etwas ruhigeren Bahnen fortsetzen. Sorge bereiten uns die explodierenden Rohstoffpreise." Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel für das Gesamtjahr 2010.

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, stiegen die Umsätze im Großhandel im Jahr 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,3 Prozent nominal und um 6,0 Prozent real. Allerdings waren die Umsätze zuvor 2009 nominal um 16,3 Prozent und real um 9,9 Prozent eingebrochen.

Für 2011 rechnet der BGA nur noch mit einem realen Umsatzplus von um 2 ½ Prozent. Angesichts zu erwartender höherer Einfuhr- und Erzeugerpreise geht er von einem nominalen Umsatzwachstum von rund 6 ½ Prozent aus auf 850 Milliarden Euro nach rund 798 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

"Trotz Zuversicht für das laufende Jahr darf nicht übersehen werden, dass wir noch mitten in der Schulden- und Währungskrise stecken und insbesondere die rasant steigenden Rohstoffpreise uns übermäßig belasten. Lohnzurückhaltung bleibt daher auch 2011 das Gebot der Stunde. Übermäßig steigende Löhne führen schnell zu steigenden Lohnstückkosten und gehen damit zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit", so Börner abschließend.

3, Berlin, 31. Januar 2011

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