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Achtung Korrektur: Bitte ausschließlich diese Meldung verwenden! NDR hält Gesprächsangebot an Alevitische Gemeinde Deutschland aufrecht

Hamburg (ots)

Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste gegen den
Tatort "Wem Ehre gebührt" hat der NDR sein Gesprächsangebot an die 
Alevitische Gemeinde Deutschland grundsätzlich bekräftigt. Allerdings
habe die inzwischen bei der Staatsanwaltschaft in Berlin eingereichte
Strafanzeige wegen Volksverhetzung eine neue rechtliche Lage 
geschaffen, die vor einem solchen Treffen juristisch geklärt werden 
müsse. Der NDR hatte bereits am Sonntag, 23. Dezember, noch vor der 
Ausstrahlung der Tatort-Folge "Wem Ehre gebührt", seine Bereitschaft 
erklärt, sich mit Vertretern der Aleviten im NDR zu treffen. Volker 
Herres, NDR Programmdirektor Fernsehen, hatte betont, dass es in der 
Tatort-Folge nicht darum gegangen sei, religiöse Gefühle zu verletzen
oder Vorurteile gegen die alevitische Glaubensgemeinschaft zu 
untermauern. Vor Beginn des Tatorts hatte das Erste einen Hinweis 
ausgestrahlt, dass es sich bei dem Krimi um eine fiktive Geschichte 
handelt. Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone hat ihre 
Tatort-Folge gegen Kritik der Alevitischen Gemeinde Deutschland 
verteidigt. Es habe ihr völlig fern gelegen, eine Minderheit wie die 
Aleviten so in Aufruhr zu versetzen. Wer ihre anderen Filme kenne, 
wisse, dass ihr daran gelegen sei, ein differenziertes Bild von 
Minderheiten zu zeichnen.
27. Dezember 2007

Pressekontakt:

NDR Norddeutscher Rundfunk
NDR Presse und Information
Telefon: 040 / 4156 - 2333
Fax: 040 / 4156 - 2199

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