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14.02.2018 – 19:51

Allgemeine Zeitung Mainz

Allg. Zeitung Mainz: Strauß rotiert
Kommentar zum politischen Aschermittwoch
Von Reinhard Breidenbach

Mainz (ots)

Kinder und Narren sagen die Wahrheit, lautet eine alte Weisheit. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Denn vieles, was an oder kurz nach Fastnacht gesagt wird, ist weder lustig, noch trifft es den wunden Punkt. Bei Passau und Vilshofen, den Müttern aller Politischen Aschermittwoche, ist halt oft die Maß Bier das intellektuelle Maß aller Dinge. Eine Art Workout für Hirn und Hals. Halt nicht im Fitness-Studio, sondern im Zelt. Das ist auch in Ordnung so. Lieber Schaum und Schweiß vergießen als Blutvergießen. Es ging heuer halbwegs gesittet zu, wenn man mal davon absieht, dass es schon recht(s) streng nach AfD riecht, wenn der Chef der bayerischen Freien Wähler, Aiwanger, von Merkel als der "Heimsuchung aus dem Osten" spricht. Dagegen war der CSU-Generalsekretär Scheuer, der - wie jeder CSU-General seit ewig - fürs Draufhauen bezahlt wird, nachgerade zahm zu den Sozis. Am witzigsten klang aber der künftige bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der - wenn es stimmt und nicht aufstoßende Menschen oder anstoßende Maßkrüge akustische Verzerrungen verursachten - eine Amtszeitbegrenzung für bayerische Ministerpräsidenten in die Verfassung schreiben will. Franz Josef Strauß hat sich im Grabe umgedreht, als er das hörte. Nicht zuletzt: Das Elend der SPD spiegelt sich darin wider, dass sie ausgerechnet mit einem vorübergehenden Parteichef Olaf Scholz ins Bierzeltrennen gehen musste. Der ist mimisch zwar prädestiniert für die Fastenzeit, beim Unterhaltungswert aber nur auf aktuellem HSV-Niveau. Fazit: Alles in allem stand dieser Aschermittwoch der Regierungsbildung zumindest nicht im Wege. Das ist ja heutzutage auch schon was.

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Wolfgang Bürkle
Newsmanager
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