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31.08.2021 – 09:46

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Chirurgie-Chinesisch: „Wie bitte?“ nach „Der Nächste bitte!“

Chirurgie-Chinesisch: „Wie bitte?“ nach „Der Nächste bitte!“

Fast jeder Dritte Deutsche kennt laut forsa-Umfrage Verständnisprobleme beim Arzt

Hannover, 31. August 2021 – Ob Kardiologen-Kauderwelsch, Chirurgie-Chinesisch oder Frauenarzt-Fachjargon: Wenn Ärzte über Diagnosen und Behandlungsmethoden sprechen, haben 30 Prozent der Patienten gelegentlich Verständnisschwierigkeiten. Das zeigt eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Vor allem Frauen berichten, dass sie den Ausführungen von Ärzten zumindest hin und wieder nicht folgen können. Hauptgrund ist laut Umfrage die Verwendung von Fachbegriffen. Bezogen auf alle Befragten hat jeder Fünfte bereits deshalb einmal Verständnisprobleme beim Arzt gehabt. Aber auch Mangel an Zeit und das Ignorieren von Fragen waren Gründe für die Kommunikationsschwierigkeiten. Dass Mediziner nur gebrochen Deutsch sprechen, ist laut Umfrage dagegen deutlich seltener der Fall.

Ein Drittel der Befragten mit Verständnisproblemen gibt sogar zu, sich aufgrund der fehlerhaften Kommunikation falsch verhalten zu haben. 18 Prozent haben sich nach einem medizinischen Eingriff zum Beispiel zu früh bewegt, 13 Prozent haben einer Operation oder Behandlung zugestimmt, die ihnen nicht geholfen hat, und zwölf Prozent haben Medikamente in falscher Dosierung eingenommen. Immerhin würden neun von zehn Patienten zukünftig beim Arzt nachfragen, wenn sie etwas nicht verstanden oder Zweifel an der Behandlungsmethode haben. Das ist richtig und wichtig, denn Patienten sind hier mit in der Verantwortung. Niemand muss Sorge haben, sich beim Arzt mit Fragen zu blamieren. Im Gegenteil: Ein Arztgespräch soll der Gesundheit dienen und nicht schaden. Wer generell in der Kommunikation unsicher ist oder regelmäßig unter Verständnisproblemen leidet, kann sich – sofern es die Corona-Regeln in der Praxis oder Klinik zulassen – auch von einem Angehörigen begleiten lassen oder im Nachgang nochmal telefonische Auskünfte einholen.

Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit 1.001 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren vom 6. bis 11. August 2020 repräsentativ befragt. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portraet.

Hinweis für die Redaktionen: Grafiken zur forsa-Umfrage finden Sie hier http://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/verstaendnisprobleme

Beste Grüße
KKH-Pressestelle
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