Alle Storys
Folgen
Keine Story von Kaufmännische Krankenkasse - KKH mehr verpassen.

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Ist es die Allergie oder doch Corona? - Heuschnupfen und Asthma auf dem Vormarsch

Ist es die Allergie oder doch Corona? - Heuschnupfen und Asthma auf dem Vormarsch
  • Bild-Infos
  • Download

Ist es die Allergie oder doch Corona?

Heuschnupfen und Asthma auf dem Vormarsch – Kein höheres Risiko bei Impfung gegen Covid-19

Hannover, 13. April 2021 – Der Kälteeinbruch in den vergangenen Tagen hat das Pflanzenwachstum zwar ausgebremst, doch wenn die Temperaturen nun wieder steigen, nehmen auch Pollen wie Birke und Ulme so richtig Fahrt auf. Asthmatiker und Heuschnupfengeplagte sind verunsichert: Kommen Niesattacken, Reizhusten und Abgeschlagenheit von der Allergie oder ist es vielleicht doch Corona? Habe ich mit einem besonders schweren Verlauf von Covid-19 zu rechnen? Vertrage ich die Impfung überhaupt? Fakt ist: Es gibt immer mehr Allergiker. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse stieg die Zahl der Versicherten mit allergischem Asthma von 2009 auf 2019 bundesweit um rund 23 Prozent, in der Generation 50 plus sogar um fast 58 Prozent. Auch beim pollenbedingten Schnupfen stiegen die Diagnosen in der Altersgruppe der 50-Jährigen überproportional an – um rund 32 Prozent (im Schnitt um rund 6 Prozent).

Bundesweit leiden rund 150.000 KKH-Versicherte unter Heuschnupfen beziehungsweise allergischem Asthma, also rund jeder Zwölfte. Für diejenigen, die mit Blick auf Corona nun umso mehr um ihre Gesundheit fürchten, hat KKH-Apotheker Sven Seißelberg gute Nachrichten: „Ein pollenbedingter Schnupfen erhöht nicht das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19.“ Auch für allergische Asthmatiker gibt Seißelberg Entwarnung – zumindest, wenn die Lungenfunktion noch nicht eingeschränkt ist, die Betroffenen gut auf ihre Medikamente eingestellt sind und diese regelmäßig nehmen. Auch bezüglich einer Impfung bestehe kein erhöhtes Risiko, wenn Patienten an Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden. Da Allergien aber häufig mit weiteren Unverträglichkeiten einhergehen, sollten sich Betroffene vor einer Impfung mit dem behandelnden Arzt abstimmen, vor allem, wenn nach einer anderen Impfung bereits eine allergische Reaktion aufgetreten ist. Gleiches gilt bei einer bekannten Allergie auf Medikamente.

Kommt es vor einer Impfung doch noch zu einer Infektion mit dem Corona-Virus, lässt sie sich leicht von einer Allergie unterscheiden. Zwar leiden sowohl Pollenallergiker und Asthmatiker als auch Corona-Infizierte häufig unter Atemnot. Doch während Covid-19 darüber hinaus fast immer mit Fieber und einem trockenen Husten einhergeht, haben Allergiker in erster Linie mit juckenden Augen- und Nasenschleimhäuten, tränenden Augen, Niesreiz und Schnupfen zu kämpfen. „Wer dennoch unsicher ist, sollte sich in jedem Fall testen lassen“, rät Seißelberg.

Hinweis für die Redaktionen: Eine Grafik und ein Foto von KKH-Experte Sven Seißelberg finden Sie unter kkh.de/presse/pressemeldungen/allergie.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/unternehmen/kurzportraet.

KKH-Pressestelle

Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
Telefon 0511 2802-1610

 presse@kkh.de
 www.kkh.de 
Weitere Storys: Kaufmännische Krankenkasse - KKH
Weitere Storys: Kaufmännische Krankenkasse - KKH
  • 23.03.2021 – 10:08

    Zeitumstellung und Corona rauben Deutschen den Schlaf

    Zeitumstellung und Corona rauben Deutschen den Schlaf Umfrage: Mehr Menschen leiden unter Dreh an der Uhr / Schlafstörungen bei Eltern Hannover, 23. März 2021 – Aktuell dominieren Corona-Themen rund um Inzidenzwerte, Impfausfälle und Selbsttests den Alltag der Deutschen. Dass sich dies auch auf das Schlafverhalten auswirkt, zeigt eine forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse. So berichtet aktuell jeder ...

  • 16.03.2021 – 09:13

    Immer weniger Baden-Württemberger bei der Darmkrebsvorsorge

    Immer weniger Baden-Württemberger bei der Darmkrebsvorsorge KKH: Erweitertes Angebot für Versicherte / Früherkennungsuntersuchungen nutzen Stuttgart, 16. März 2021 – Die Vorstellung ist für Männer wie Frauen anscheinend gleichermaßen derart unangenehm, dass sie die Untersuchungen lieber meiden: Darmkrebsvorsorge. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse angesichts des Darmkrebsmonats März hin. Laut ...