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Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Immer weniger Baden-Württemberger bei der Darmkrebsvorsorge

Immer weniger Baden-Württemberger bei der Darmkrebsvorsorge

KKH: Erweitertes Angebot für Versicherte / Früherkennungsuntersuchungen nutzen

Stuttgart, 16. März 2021 – Die Vorstellung ist für Männer wie Frauen anscheinend gleichermaßen derart unangenehm, dass sie die Untersuchungen lieber meiden: Darmkrebsvorsorge. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse angesichts des Darmkrebsmonats März hin. Laut KKH-Auswertung ist der Anteil der Versicherten in Baden-Württemberg, die zwischen 2009 und 2019 einen Vorsorgetest auf Blut im Stuhl gemacht haben, um rund 46 Prozent gesunken. Auch der Anteil der Versicherten, bei denen eine Darmspiegelung durchgeführt wurde, war im gleichen Zeitraum um 15 Prozent rückläufig. Bei den Frauen fällt der Rückgang leicht höher aus (minus 17,4 Prozent) als bei den Männern (minus 11,2 Prozent). „Im Sinne der eigenen Gesundheit gilt es, die eigene Scheu zu überwinden und zum Arzt zu gehen – zur notwendigen Vorsorge und erst recht bei bereits akuten Beschwerden“, so Thomas Schmauderer vom KKH-Serviceteam in Stuttgart.

Eine Früherkennung ist äußerst wichtig, um eine Erkrankung rechtzeitig festzustellen und die Chancen für eine Heilung zu erhöhen. Deshalb werden alle Versicherten mit Erreichen des Alters von 50 Jahren seit dem 1. Juli 2019 von ihrer Krankenkasse zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening eingeladen. „Ziel ist es, die Inanspruchnahme durch diese Aufklärungs-schreiben zukünftig zu erhöhen“, sagt Thomas Schmauderer. Die Tests auf Blut im Stuhl werden für alle Versicherten ab 50 Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die KKH übernimmt darüber hinaus im Rahmen ihrer Mehrleistungen schon vorher alle zwei Jahre die Kosten für einen solchen Stuhltest. „Wird die Untersuchung in einer ärztlichen oder fachärztlichen Praxis vorgenommen, erstatten wir 75 Euro des Rechnungsbetrags nach Vorlage der Rechnung auch für Versicherte, die das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht haben“, erklärt Thomas Schmauderer.

Im Rahmen des Darmkrebs-Screenings können die Versicherten zwischen dem immunologischem Stuhltest und einer Darmspiegelung wählen. Die Darmspiegelung kann bei Männern ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren zweimal im Abstand von zehn Jahren auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden. Bei unauffälligem Befund ist es erst nach zehn Jahren notwendig, diese zu wiederholen. „Um das individuelle Darmkrebsrisiko zu senken, ist ein gesunder Lebensstil entscheidend. Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit vielen Pflanzenstoffen ist für eine gute Darmgesundheit förderlich“, erklärt Schmauderer. Neben genetischen Faktoren gelten fettige Speisen wie rote, verarbeitete Wurst- und verarbeitete Fleischwaren inzwischen als Risikofaktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen können. Gleiches gilt für übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Übergewicht und Bewegungsmangel.

Hinweis für die Redaktionen: Eine Grafik zur Inanspruchnahme der Darmkrebsvorsorge je Bundesland finden Sie hier https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/darmkrebsvorsorge.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portraet.

KKH-Pressestelle 

Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
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