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Wenn das Herz streikt: Starke Zunahme bei Infarkt & Co. vor Corona – Prävention auch während Pandemie wichtig

Wenn das Herz streikt: Starke Zunahme bei Infarkt & Co. vor Corona – Prävention auch während Pandemie wichtig
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Wenn das Herz streikt

Starke Zunahme bei Infarkt & Co. vor Corona – Prävention auch während Pandemie wichtig

Hannover, 1. März 2021 – Sie zählen zur Hauptrisikogruppe für einen schweren Verlauf von Covid-19 und sind deshalb besonders gefährdet: Herzpatienten. Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche, Herzinfarkt und Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) auf dem Vormarsch sind: Vor der Corona-Krise verzeichnet die KKH teils einen erheblichen Anstieg – alarmierend, denn Herzkrankheiten sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Das größte Plus von 2009 auf 2019 mit knapp 80 Prozent registriert die KKH beim Herzinfarkt, gefolgt von Herzschwäche mit plus 61 Prozent und der Koronaren Herzkrankheit mit plus 27 Prozent. Umso besorgniserregender ist es, dass seit der Pandemie viele Patienten mit Herzerkrankungen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus wichtige Arztbesuche meiden. Dadurch gehen zwar aktuell die Diagnosen zurück, aber auch die Chance auf eine rechtzeitige Prävention und Behandlung.

Insgesamt hat mittlerweile rund jeder zwölfte KKH-Versicherte schon einmal einen oder mehrere Herzinfarkte erlitten, ist an einer Verengung der Herzkranzgefäße oder an Herzschwäche erkrankt oder hat gleich mehrere dieser Diagnosen erhalten. In der Generation 70 plus ist sogar knapp jeder Dritte betroffen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich insbesondere bei der Diagnose Herzinfarkt: Betroffen sind etwa doppelt so viele Männer wie Frauen, allerdings hat die Zahl der Fälle bei den Frauen deutlich stärker zugenommen: 2019 erlitten fast doppelt so viele KKH-versicherte Frauen einen Herzinfarkt als noch zehn Jahre zuvor. Bei den Männern sind es rund 65 Prozent mehr.

Nicht selten führt ein Herzleiden zum anderen. So können etwa Verengungen der Herzkranzgefäße einen Herzinfarkt oder eine Herzschwäche auslösen. Ursachen für Herzkrankheiten sind neben Stress, Tabak- und Alkoholkonsum, erhöhten Blutfettwerten, mangelnder Bewegung, starkem Übergewicht sowie Bluthochdruck und Diabetes auch erbliche Faktoren.

Bei Verdacht auf einen Herznotfall sollte auch in Corona-Zeiten niemand zögern, den Notarzt zu rufen. Herzinfarkt und andere Herznotfälle sind keine aufschiebbaren Krankheiten, sondern müssen sofort behandelt werden. Risikofaktoren wie das Alter und genetische Veranlagungen sind nicht beeinflussbar, aber rechtzeitiges Handeln in akuten Fällen und eine gesunde Lebensweise können entscheidend dazu beitragen, Todesfälle zu verhindern. Dazu gehören neben viel Bewegung und möglichst wenig Stress auch eine ausgewogene Ernährung. Darüber hinaus empfiehlt die KKH vor allem Menschen mit Vorerkrankungen, auch während der Pandemie mit ihrem Arzt zu sprechen und eine individuelle Strategie zur Risikoreduktion zu entwickeln. Außerdem können kardiologische Vorsorgeuntersuchungen helfen, um Erkrankungen wie Herzschwäche, Bluthochdruck oder Gefäßverengungen möglichst frühzeitig zu erkennen.

Weitere Informationen zum Thema Herz-Kreislauf

kkh.de/leistungen/herz-kreislauf/tipps

kkh.de/leistungen/disease-management-programm/koronare-herzkrankheit

kkh.de/leistungen/herz-kreislauf/herzinsuffizienz

Ausgewertet wurde die Zahl der Betroffenen KKH-Versicherten mit den Diagnosen I21, I22, I25 und I50 nach ICD-10 für die Jahre 2009 und 2019. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/unternehmen/kurzportraet.

Beste Grüße
KKH Kaufmännische Krankenkasse

Pressestelle

KKH-Hauptverwaltung
Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
Telefon 0511 2802-1610

 presse@kkh.de
 www.kkh.de
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