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10.12.2020 – 09:21

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Vor allem Frauen sorgen sich vor einsamen Corona-Weihnachten

Vor allem Frauen sorgen sich vor einsamen Corona-Weihnachten

KKH-Experte: Für Ablenkung sorgen und kreative Pläne schmieden

Hannover, 10. Dezember 2020 - 41 Prozent der Deutschen sorgen sich, Weihnachten in diesem Jahr allein oder in kleinem Kreis feiern zu müssen. Das gilt vor allem für Frauen (45 Prozent zu 37 Prozent der Männer), wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt. Geselliges Miteinander mit Familie, Freunden und Nachbarn - für viele an Weihnachten unverzichtbar - ist wegen der Anti-Corona-Maßnahmen in diesem Jahr nur sehr begrenzt möglich. Und so stehen viele vor der Frage, wie es wird, das Fest im sehr überschaubaren Kreis oder sogar ganz allein. "Das Risiko, sich an den Feiertagen sozial isoliert und einsam zu fühlen, ist wegen der Kontaktbeschränkungen erhöht", sagt Michael Falkenstein, Psychologie-Experte der KKH. "Doch gegen drückende Einsamkeit kann jeder etwas tun, damit die Festtage trotz Corona wohltun und Kraft geben." Wie kann das gelingen?

Fokus von sich auf andere lenken

Die Kontakt- und Reisebeschränkungen im Frühjahr wie auch aktuell haben unseren Radius verengt. "Aber dadurch ist auch Raum frei geworden, und den sollten wir aktiv nutzen, zum Beispiel für eine intensivere Wahrnehmung unserer Mitmenschen", regt Falkenstein an. "Klingeln Sie doch mal an der Tür Ihres Nachbarn und fragen, ob sie etwas besorgen oder sonstwie unterstützen können. Oder kontaktieren Sie eine Schulfreundin per Mail, WhatsApp oder Brief, bei der sie sich schon immer mal wieder melden wollten. Zwischenmenschliche Gesten tun nicht nur anderen, insbesondere alten, kranken und allein lebenden Menschen gut, sondern sie helfen, sich selbst wohl und nicht so allein zu fühlen." Obendrein können sich daraus neue Freundschaften entwickeln - weit über die Feiertage hinaus.

Aus dem 'anderen' Weihnachten das Beste machen

Die Corona-Krise beherrscht seit Monaten die Medien und macht uns dabei vor allem eines bewusst: Wie verletzlich unser Leben ist. Da positiv zu denken, ist selbst für Optimisten eine Herausforderung. Dennoch sollte jeder versuchen, nicht nur das Negative zu sehen. "Führen Sie sich bewusst die Vorteile vor Augen, dass Sie weniger Vorbereitungsstress haben oder an den Weihnachtstagen nicht hunderte Kilometer auf vollen Autobahnen zurücklegen müssen", so der Experte. Fragen Sie sich auch, ob es Weihnachten darauf ankommt, in großem Kreis zu feiern. Nach Ansicht von Michael Falkenstein ist es entscheidend, dass man Menschen um sich hat, die einem gut tun. "Ein Weihnachtsfest zu zweit oder dritt kann daher viel schöner sein als mit 10, 15 Personen, und das trifft generell auf alle Feiern zu." Sein Tipp: "Schmieden Sie rechtzeitig Pläne für die Weihnachtsfeiertage, mit denen sich physische Distanz überbrücken lässt." Schon mal jemanden mit einer Weihnachtsgeschichte am Telefon überrascht oder sich zum Koch-Videochat verabredet? Wetten, dass Sie kreative Ideen haben, mit denen Sie emotionale Nähe herstellen?

Potential digitaler Medien nutzen

Medien sind ein Mittel, um die soziale Isolation aufzubrechen und mit Menschen in Kontakt zu treten, zum Beispiel mit Familie und Freunden über Skype. Facebook, YouTube & Co. können bei intensiver Nutzung aber auch das Gefühl von Einsamkeit verstärken. "Achten Sie daher auf die richtigen Kommunikationspartner, einen maßvollen Umgang und solide Internetseiten", appelliert Michael Falkenstein. "Natürlich sind mediale Sozialkontakte nicht mit direkten Kontakten vergleichbar. Aber sie sind während der Corona-Pandemie eine Möglichkeit der Kontaktpflege, Zugehörigkeit, Ablenkung und psychischen Entlastung."

Mit Glückshormonen gegen Social Distancing

"Wir Menschen sind soziale Wesen, brauchen menschliche Nähe. Doch die liegt vorerst vielfach auf Eis. Das kann die psychische Gesundheit stark belasten", erklärt Falkenstein. "Sorgen Sie daher unbedingt dafür, dass sich die Seele in Ihrem Körper wohlfühlt." Ideal hierzu: regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung. Seien Sie aktiv und gönnen Sie sich schöne Dinge, ein Wannenbad, die Lieblingsmusik auf den Ohren oder ein leckeres Gericht. All das fördert die Produktion von Glückshormonen. Obendrein stärken wir damit unser Immunsystem, das weniger anfällig für eine Vireninfektion ist.

Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH 1.001 im Alter von 18 bis 70 Jahren im November 2020 bundesweit repräsentativ befragt. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit rund 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen
 KKH Kaufmännische Krankenkasse

Daniela Preußner

KKH-Hauptverwaltung
Leiterin Pressestelle
Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
Telefon 0511 2802-1610

Daniela.Preussner@kkh.de
www.kkh.de