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11.07.2019 – 09:16

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Sachsen: Angestellte im Handel und in der Pflege am häufigsten krank

Sachsen: Angestellte im Handel und in der Pflege am häufigsten krank
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Handel und Pflege: Angestellte am häufigsten krank

Psychische Leiden verursachen in Sachsen die längsten Fehlzeiten im Job

Dresden, 11. Juli 2019 - Arbeitnehmer im Handel und in der Pflege sind besonders belastet und somit auch häufiger krank. Das zeigt eine aktuelle Datenerhebung von berufstätigen Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für Sachsen. Demnach gab es im ersten Halbjahr 2019 im Bereich Handel/Kraftfahrzeuge die meisten Krankschreibungen. Rund jeder fünfte gelbe Schein wurde in diesem Sektor eingereicht. Auch im Gesundheits- und Sozialwesen - dazu gehören Mitarbeiter von Pflegeheimen und Krankenhäusern - sowie in der Industrie und im Handwerk registrierte die KKH in Sachsen besonders viele Krankheitsfälle. Deutlich seltener ließen sich hingegen Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Beschäftigte im Gastgewerbe krankschreiben.

Während Arbeitnehmer im Gesundheitswesen am häufigsten wegen psychischer Erkrankungen fehlten, reichten Beschäftigte der Handels- und Kraftfahrzeugbranche die meisten verletzungsbedingten Krankschreibungen ein. In der Industrie und im Handwerk registrierte die KKH die meisten Ausfälle aufgrund von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems wie etwa Rückenleiden.

Die durchschnittlich längsten Fehlzeiten gab es in Sachsen wegen psychischer Erkrankungen, etwa aufgrund von Depressionen und Burnout. Uwe Vogt vom KKH-Serviceteam in Dresden: "Bei einem Atemwegsinfekt zum Beispiel fehlt ein Beschäftigter im Schnitt rund acht Tage, bei einer psychischen Erkrankung sind es dagegen rund 32 Tage." Gründe für die Häufigkeit von psychischen Leiden gerade im Bereich Krankenhaus und Altenpflege seien etwa eine Überbelastung durch Personalmangel, zu wenig Gehalt, zu viele Überstunden und der Druck, auch im größten Stress gegenüber Patienten stets eine positive Haltung wahren zu müssen.

Insgesamt fielen Berufstätige in Sachsen im ersten Halbjahr 2019 durchschnittlich 15 Tage wegen Krankheit aus. Das ist Platz fünf im Ländervergleich zusammen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das bundesweite Mittel lag bei 14,7 Fehltagen. In Sachsen blieben aber nicht ganz so viele Arbeitnehmer dem Job fern wie in den Nachbarländern: Mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent liegt das Bundesland auf Rang sechs. Am höchsten war der Krankenstand mit 6,5 Prozent in Sachsen-Anhalt, am niedrigsten mit 4,1 Prozent in Hamburg.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit bundesweit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

Pressestelle
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