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11.07.2019 – 09:15

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Rheinland-Pfalz: Angestellte im Handel und in der Pflege am häufigsten krank

Rheinland-Pfalz: Angestellte im Handel und in der Pflege am häufigsten krank
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Handel und Pflege: Angestellte am häufigsten krank

Psychische Leiden verursachen die längsten Fehlzeiten in Rheinland-Pfalz

Mainz, 11. Juli 2019 - Arbeitnehmer im Handel und in der Pflege sind besonders belastet und somit auch häufiger krank. Das zeigt eine aktuelle Datenerhebung von berufstätigen Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für Rheinland-Pfalz. Demnach gab es im ersten Halbjahr 2019 im Bereich Handel/Kraftfahrzeuge die meisten Krankschreibungen. Rund jeder vierte gelbe Schein wurde in diesem Sektor eingereicht. Auch im Gesundheits- und Sozialwesen - dazu gehören Mitarbeiter von Pflegeheimen und Krankenhäusern - sowie in der Industrie und im Handwerk registrierte die KKH in Rheinland-Pfalz besonders viele Krankheitsfälle. Deutlich seltener ließen sich hingegen Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Freiberufler und Wissenschaftler krankschreiben.

Während Arbeitnehmer im Gesundheitswesen am häufigsten wegen psychischer Erkrankungen fehlten, reichten Mitarbeiter aus Industrie und Handwerk die meisten verletzungsbedingten Krankschreibungen ein. In der Handels- Kraftfahrzeugbranche registrierte die KKH die meisten Ausfälle aufgrund von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems wie etwa Rückenleiden und ebenfalls aufgrund von Verletzungen.

Die durchschnittlich längsten Fehlzeiten gab es in Rheinland-Pfalz wegen psychischer Erkrankungen, etwa aufgrund von Depressionen und Burnout. Heinz-Jürgen Friedrich vom KKH-Serviceteam in Mainz: "Bei einem Atemwegsinfekt zum Beispiel fehlt ein Beschäftigter im Schnitt rund sieben Tage, bei einer psychischen Erkrankung sind es dagegen rund 40 Tage." Gründe für die Häufigkeit von psychischen Leiden gerade im Bereich Krankenhaus und Altenpflege seien etwa eine Überbelastung durch Personalmangel, zu wenig Gehalt, zu viele Überstunden und der Druck, auch im größten Stress gegenüber Patienten stets eine positive Haltung wahren zu müssen.

Insgesamt fielen Berufstätige in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2019 durchschnittlich 15,1 Tage wegen Krankheit aus: Das ist Platz vier im Ländervergleich! Der bundesweite Schnitt lag bei 14,7 Fehltagen. Beim Krankenstand rangiert Rheinland-Pfalz dagegen genau im Mittelfeld: Durchschnittlich ließen sich dort 5,2 Prozent der Arbeitnehmer mindestens einmal einen gelben Schein ausstellen. Die wenigsten Beschäftigten fehlten in Hamburg (4,1 Prozent), die meisten in Sachsen-Anhalt (6,5 Prozent).

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit bundesweit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

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