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11.07.2019 – 09:14

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Mecklenburg-Vorpommern: Angestellte in der Pflege und im Handel am häufigsten krank

Mecklenburg-Vorpommern: Angestellte in der Pflege und im Handel am häufigsten krank
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Pflege und Handel: Angestellte am häufigsten krank

Psychische Leiden verursachen in Mecklenburg-Vorpommern die längsten Fehlzeiten

Schwerin, 11. Juli 2019 - Arbeitnehmer in der Pflege und im Handel sind besonders belastet und somit auch häufiger krank. Das zeigt eine aktuelle Datenerhebung von berufstätigen Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für Mecklenburg-Vorpommern. Demnach gab es im ersten Halbjahr 2019 im Gesundheits- und Sozialwesen - dazu gehören Mitarbeiter von Pflegeheimen und Krankenhäusern - die meisten Krankschreibungen. Rund jeder fünfte gelbe Schein wurde in diesem Sektor eingereicht. Auch in der Handels- und Kraftfahrzeugbranche registrierte die KKH in Mecklenburg-Vorpommern besonders viele Krankheitsfälle. Deutlich seltener ließen sich hingegen Freiberufler und Wissenschaftler sowie Beschäftigte im Gastgewerbe krankschreiben.

Während Arbeitnehmer im Gesundheitswesen am häufigsten wegen psychischer Leiden fehlten, reichten Mitarbeiter der Handels- und Kraftfahrzeugbranche die meisten verletzungsbedingten Krankschreibungen ein. Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems wie etwa Rückenleiden waren in beiden Branchen darüber hinaus ein häufiger Grund für Fehltage.

Die durchschnittlich längsten Fehlzeiten gab es in Mecklenburg-Vorpommern wegen psychischer Erkrankungen, etwa aufgrund von Depressionen und Burnout. Sandra Kaps vom KKH-Serviceteam in Schwerin: "Bei einem Atemwegsinfekt zum Beispiel fehlt ein Beschäftigter im Schnitt rund acht Tage, bei einer psychischen Erkrankung sind es dagegen rund 36 Tage." Gründe für die Häufigkeit von psychischen Leiden gerade im Bereich Krankenhaus und Altenpflege seien etwa eine Überbelastung durch Personalmangel, zu wenig Gehalt, zu viele Überstunden und der Druck, auch im größten Stress gegenüber Patienten stets eine positive Haltung wahren zu müssen.

Insgesamt fielen Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Halbjahr 2019 durchschnittlich 14,6 Tage wegen Krankheit aus und liegen damit im Mittelfeld. Der bundesweite Schnitt lag bei 14,7 Fehltagen. Im Nordosten waren allerdings mehr Beschäftigte arbeitsunfähig als in vielen anderen Bundesländern: Mit einem Krankenstand von 5,9 Prozent liegt Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit Berlin auf dem fünften Platz. Die wenigsten Arbeitnehmer fehlten in Hamburg (4,1 Prozent), die meisten in Sachsen-Anhalt (6,5 Prozent).

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit bundesweit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

Pressestelle
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