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20.05.2019 – 09:37

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Falschabrechnungen von Kliniken müssen korrigiert werden

Falschabrechnungen von Kliniken müssen korrigiert werden

KKH sieht Nachbesserungsbedarf für geplante Reform der Krankenhausprüfungen

Hannover, 20. Mai 2019 - Ein aktueller Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, den Medizinischen Dienst der Krankenkassen zu reformieren und im Zuge dessen die Prüfungen von Krankenhausabrechnungen neu zu strukturieren. Dazu erklärt Dr. Wolfgang Matz, Vorstandsvorsitzender der KKH Kaufmännische Krankenkasse: "Dass der Bundesgesundheitsminister mit einer bundesweiten Statistik über die Prüfquoten von Krankenhäuser mehr Transparenz herstellen will, ist positiv zu werten. Auch dass Krankenhäuser Anreize erhalten sollen, zukünftig korrekt mit den Krankenkassen abzurechnen, begrüßen wir. Wenn dadurch der hohe Prüfaufwand für den Medizinischen Dienst entfällt, wird dieser deutlich entlastet. Dennoch sehen wir Nachbesserungsbedarf im Gesetz bezüglich der geplanten Begrenzung der Prüfquote auf 10 Prozent im nächsten Jahr und maximal 15 Prozent ab 2021. Denn es gibt Kliniken, die rechnen anscheinend falsch ab, wie Prüfquoten von bis zu 20 Prozent über einen langen Zeitraum hinweg zeigen. Diese Gelder, die unrechtmäßig von Krankenhäusern einbehalten werden, müssen wir auch in Zukunft geltend machen dürfen, um sie für die Versorgung unserer Versicherten an anderer Stelle einzusetzen."

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/Portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

Pressestelle
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