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07.05.2019 – 10:34

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Risiko Schlaganfall: Schnell erkennen - sofort handeln!

Risiko Schlaganfall: Schnell erkennen - sofort handeln!

Rund 35.000 KKH-Versicherte betroffen - Kasse gibt Tipps zur Vorbeugung

Hannover, 7. Mai 2019 - Sharon Stone, Gaby Köster, Roger Cicero: drei prominente Schlaganfallopfer der vergangenen 18 Jahre. Das Tragische ist, es kann jeden treffen, inzwischen auch immer mehr junge Menschen und sogar Kinder. Darauf macht die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai aufmerksam. Laut einer Datenerhebung der Kasse waren im Jahr 2017 insgesamt mehr als 35.000 Versicherte von einem Schlaganfall betroffen - Tendenz steigend. Erschreckend: Fast 5.000 Schlaganfallpatienten waren jünger als 55 Jahre alt.

Schlaganfälle zählen ebenso wie Herzinfarkte zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen - der Todesursache Nummer eins in Deutschland. Die beste Medizin ist und bleibt die Vorbeugung. Das heißt: Gesunde Ernährung, Verzicht auf Nikotin, wenig oder gar kein Alkohol, viel Bewegung und Sport, Stressreduktion. Der Abbau von Übergewicht und der regelmäßige, kostenfreie Check-up beim Arzt helfen außerdem, das Risiko für einen Schlaganfall zu senken.

Für die Akutversorgung im Notfall stehen in Deutschland inzwischen rund 320 Schlaganfall-Spezialstationen (Stroke Units) in Kliniken bereit, die in den vergangenen Jahren immer mehr durch einen Schlaganfall verursachte Todesfälle verhinderten. Unbedingte Voraussetzung dafür sind aber vor allem schnelles Erkennen und Handeln, auch um Folgeschäden zu vermeiden. Hierbei hilft der FAST-Test. F-A-S-T steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Die meisten Schlaganfälle lassen sich innerhalb weniger Sekunden wie folgt feststellen:

- Face: Bitten Sie die Person zu lächeln. Ist das Gesicht einseitig verzogen? 
  Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.
- Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorn zu strecken und dabei die 
  Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme 
  gehoben werden; sie sinken oder drehen sich.
- Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz wie "Ich benötige keine 
  Hilfe!" nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme 
  verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.
- Time: Wählen Sie unverzüglich den Notruf 112. Weisen Sie auf die vorliegenden
  Schlaganfall-Symptome hin und äußern Sie deutlich: "Verdacht auf einen 
  Schlaganfall". Denn nur im Krankenhaus kann die Ursache des Schlaganfalls 
  ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden! 

Diese vier Punkte sollten Sie außerdem beachten:

- Geben Sie dem Betroffenen nichts zu essen oder zu trinken. Der Schluckreflex 
  kann gestört sein - es droht Erstickungsgefahr!
- Entfernen oder öffnen Sie einengende Kleidungsstücke.
- Achten Sie auf freie Atemwege, entfernen Sie ggf. Zahnprothesen.
- Teilen Sie dem Notarzt die Symptome und den Zeitpunkt des Auftretens mit. 

Hinweis für die Redaktionen: Kostenfreie Fotos zum Thema "Schlaganfall" finden Sie unter www.kkh.de/presse/downloads/im-krankenhaus, unter den Stichworten "Krankenhausalltag" und "In der Notaufnahme". Eine Übersicht aller in Deutschland zertifizierten Stroke Units (Schlaganfall-Stationen) finden Sie bei der Deutschen Schlaganfall-Hilfe unter www.schlaganfall-hilfe.de, zu finden im Pfad: "Für Betroffene > Akutbehandlung > Stroke Unit".

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

Pressestelle
Hauptverwaltung
Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
Telefon 0511 2802 1610
Telefax 0511 2802 1699
presse@KKH.de
www.kkh.de  

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