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29.01.2019 – 09:03

Kaufmännische Krankenkasse - KKH

HPV: Schutz ist nicht nur Frauensache

Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2019

HPV: Schutz ist nicht nur Frauensache

KKH: Impfung für Mädchen und Jungen gleichermaßen wichtig

29. Januar 2019 - Die KKH Kaufmännische Krankenkasse macht anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2019 auf die Bedeutung der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) aufmerksam. Bei der KKH war die Impfquote seit 2010 stetig angestiegen, nur zuletzt sank sie wieder leicht - von 2016 auf 2017 um rund zwölf Prozent. Doch der Schutz ist wichtig, denn HPV sind der Hauptauslöser für Gebärmutterhalskrebs: 2.580 KKH-versicherte Frauen waren 2017 davon betroffen.

Um eine Verbreitung der gefährlichen Viren einzudämmen, hat die Ständige Impfkommission (STIKO) im Juni 2018 die Impfung auch für Jungen beschlossen. Bereits seit 2007 wird diese für Mädchen empfohlen. "Humane Papillomvieren sind aber nicht nur Frauensache. Fast jeder sexuell aktive Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens damit, Frauen und Männer gleichermaßen", erläutert KKH-Apotheker Sven Seißelberg. Viele dieser Erreger sind harmlos, doch besonders die HPV-Typen 16 und 18 gelten als hochgefährlich, weil sie vor allem für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Aber auch bei Männern können die Erreger bösartige Tumore an Penis und After auslösen - ebenso an Mund, Rachen und Kehlkopf.

Wie steckt man sich mit HPV an?

Humane Papillomviren werden über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhaut übertragen, also vorwiegend beim Geschlechtsverkehr. Kondome können das Risiko einer Infektion senken, aber nicht 100-prozentig davor schützen, denn bestimmte HPV-Typen kommen außer auf den Schleimhäuten auch auf der Haut im Genital- und Analbereich vor. Daher kann es auch schon durch engen Körperkontakt zu einer Übertragung kommen.

Ist der Körper nach einer HPV-Infektion immun gegen die Viren?

Nein. Man kann sich jederzeit neu mit HPV infizieren. Dabei besteht auch immer das Risiko, dass eine Infektion nicht vollständig ausheilt und zu Krebs führt. "Da eine HPV-Infektion in der Regel keine Symptome hervorruft, wissen die meisten Menschen nicht, dass sie sich angesteckt haben", erläutert Seißelberg.

Wie wirkungsvoll ist eine Impfung gegen HPV?

HPV-Impfstoffe schützen nahezu zu 100 Prozent vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen und können somit Krebs verhindern. Ein Vierfachimpfstoff etwa kann Männer und Frauen auch vor Genitalwarzen schützen. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Wann sollte man sich gegen HPV impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, idealerweise, bevor diese sexuell aktiv sind. Denn ein Schutz ist nicht mehr möglich, wenn Betroffene sich bereits mit HPV infiziert haben und einen der Erregertypen in sich tragen, gegen den sie geimpft werden sollen. Eine Impfung kann dann nur noch vor weiteren im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen schützen. "Je früher die Impfung nachgeholt wird, desto besser", sagt Seißelberg.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kkh.de/presse/portrait.

Mit freundlichen Grüßen,

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Daniela Preußner
Pressesprecherin

Pressestelle
Hauptverwaltung
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30625 Hannover
Telefon 0511 2802 1610
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