Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Über 32.000 Anrufer haben den Service des Herz-Kreislauf-Telefons schon genutzt
KKH als Förderer seit 1992 dabei

    Hannover (ots) - Über 32.000 Anrufer haben bereits den
Telefonservice des Herz-Kreislauf-Telefons (0 62 21/ 47 48 00)
genutzt. Die Kaufmännische Krankenkasse - KKH hat die bundesweite
Aktion "Herz-Kreislauf-Telefon" 1992 gemeinsam mit der Deutschen
Hochdruckliga und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in
Heidelberg gestartet. Das Herz-Kreislauf-Telefon bietet seine
individuellen Tipps und Erläuterungen allen an, die mit
Herz-Kreislauf-Problemen zu tun haben oder mehr darüber wissen und
Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt vorbeugen wollen. Der
qualifizierte Telefonservice soll die Ärzte in ihrer Betreuungsarbeit
unterstützen, kann aber einen Arztbesuch nicht ersetzen.
    
    Speziell geschulte Ärzte und Mitarbeiter geben von montags bis
freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr Auskunft zu allen Fragen des
Herz-Kreislauf-Sektors. Um den gestiegenen Anrufzahlen zu
entsprechen, steht seit April eine zweite Leitung zur Verfügung, so
dass mehr Anrufe angenommen werden können. Auf Wunsch werden
Ansprechpartner in Herz-, Sport- und anderen Selbsthilfegruppen
genannt. Viele Fragen beziehen sich auf den Bluthochdruck
(Hypertonie) und die damit verbundenen Komplikationen: Schlaganfall
und Herzinfarkt. Andere Anrufer wollen mehr über
Blutdruckschwankungen und Nebenwirkungen einzelner Hochdruckmittel
erfahren. Seit einiger Zeit häufig gewünscht werden Informationen zu
Herzrhythmusstörungen und zur Selbstmessung des Blutdrucks am
Handgelenk. Eine von Experten der Hochdruckliga ständig aktualisierte
Computer-Datenbank erlaubt den Ärzten und Mitarbeitern am Telefon
einen raschen Zugriff auf alle nötigen Unterlagen für ein Gespräch.
Prof. Dr. med. Gerd Bönner, ärztlicher Leiter des
Herz-Kreislauf-Telefons, plant eine Erweiterung der
Serviceeinrichtung. Auch zu speziellen Anlässen soll das
Herz-Kreislauf-Telefon als Informationsdienst nützlich sein, etwa
wenn neue Medikamente eingeführt oder die Ergebnisse wichtiger
Studien veröffentlicht werden.
    
    Unter den erwachsenen Bundesbürgern haben etwa 16 Millionen, meist
ohne Beschwerden zu verspüren, Blutdruckwerte höher als 139/89 mm Hg.
Dies ist bereits als Bluthochdruck anzusehen, bei
Blutdruck-Selbstmessung gilt das schon ab 135/85 mm Hg. Fünf
Millionen Bundesbürger wissen nicht, dass ihr Blutdruck erhöht ist.
Bleibt der hohe Blutdruck unerkannt oder ist die Behandlung
unzureichend, drohen Herz- und Gefäßkrankheiten mit Infarkten und
Schlaganfällen. Risikofaktoren wie Rauchen und Übergewicht verstärken
die organschädigende Wirkung der Hypertonie, rechtzeitige Behandlung
mit nichtmedikamentösen Maßnahmen oder auch blutdrucksenkenden
Medikamenten kann eine Schädigung von Organen verhindern. Hierzu
dient auch regelmäßiges Blutdruckmessen, wie die Deutsche Liga zur
Bekämpfung des hohen Blutdrucks hervorhebt.
    
    Um zu hohen Blutdruck zu vermeiden, empfiehlt die KKH
    
    - das Körpergewicht zu normalisieren,
    - wenig Alkohol zu trinken,
    - sich das Rauchen nach Möglichkeit abzugewöhnen oder es
        wenigstens einzuschränken,
    - viel Obst und Gemüse zu essen, um so die Kaliumzufuhr zu
        erhöhen,
    - für ausreichend Entspannung und Schlaf zu sorgen.
    
    Auch sportliche Betätigung, besonders Ausdauersport, ist
anzuraten. Als ideal gelten z. B. Wandern und Radfahren.
    
    Abgesehen von den Telefongebühren ist das Heidelberger
Herz-Kreislauf-Bürger-Telefon für die Anrufer kostenfrei. Sozial
Bedürftige können auch um Rückruf bitten. - Weitere Infos gibt es
auch im Internet unter "www.paritaet.org/hochdruckliga".
    
    Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter
www.kkh.de.
    
    
ots Originaltext: KKH
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