Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Beiträge zur Sozialversicherung sind ab 1.1.2002 in Euro zu berechnen und nachzuweisen

    Hannover (ots) -

    Für Arbeitgeber wichtig:          Beiträge zur Sozialversicherung sind ab 1.1.2002 in Euro zu berechnen und nachzuweisen

    Währungsumstellung rückt näher          Ab 1.1.2002 gilt mit Ausnahme der Übergangsregelung für das Bargeld nur noch der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel. Für Arbeitgeber, die ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung bereits jetzt auf Euro umgestellt haben, ändert sich nichts, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt. Für Arbeitgeber, die zum Jahreswechsel auf Euro umstellen, gilt:          Beiträge          - Beitragsnachweise (auch Korrektur-Beitragsnachweise) bis einschließlich Beitragsmonat Dezember '01 sind in DM zu erstellen.          - Für Dezember-Beiträge, die am 15.1.02 fällig sind, ist der ausgewiesene DM-Gesamtbetrag bei Zahlung nach dem 31.12.01 in Euro umzurechnen und zur Zahlung anzuweisen.          - Für Entgelt-Abrechnungszeiträume ab 1.1.02 gilt nur noch der Euro; historische DM-Werte aus der Zeit davor dürfen nicht in Euro umgestellt werden.          - Einmalzahlungen in der Zeit vom 1.1. bis 31.3.02 (März-Klausel) sind von Euro in DM umzurechnen, und zwar dann, wenn sie dem letzten vor dem 1.1.02 liegenden DM-Entgeltzeitraum zuzuordnen sind. Die daraus zu entrichtenden Gesamtsozialversicherungsbeiträge sind in DM zu berechnen und in einem Korrektur-Beitragsnachweis zu melden.     

    Meldeverfahren - DEÜV          Meldungen nach der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) sind gemäß den Verhältnissen des Zeitpunkts zu erstatten, auf den sie sich beziehen. Die Jahresmeldung für 2001 ist dementsprechend, wie die KKH schreibt, für DM-Entgeltabrechnungen auch in DM zu erstellen. Das Gleiche gilt für Berichtigungsmeldungen, die DM-Zeiträume betreffen.               Prüfung der Versicherungsfreiheit wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAG)          Krankenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt 2001 die Jahresarbeitsentgeltgrenzen der Jahre 2001 und 2002 überschreitet, scheiden Ende des Jahres aus der Krankenversicherungspflicht aus. Um dies feststellen zu können, muss das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt ermittelt werden. Hierfür ist das zum Zeitpunkt der Beurteilung - Dezember 2001 - maßgebende monatliche Arbeitsentgelt mit 12 zu multiplizieren; regelmäßig gewährte Einmalzahlungen werden hinzugerechnet.          Der ermittelte DM-Betrag ist mit der für 2001 geltenden DM-JAG zu vergleichen; für den Vergleich mit der ab 2002 geltenden Euro-JAG ist er in Euro umzurechnen. Dabei wird das ermittelte regelmäßige DM-Jahresarbeitsentgelt durch den Faktor 1,95583 dividiert. Der Endbetrag ist kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen zu runden.     

    Euro-Rechengrößen          Voraussichtlich nicht vor Ende September 2001 veröffentlicht der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Euro-Rechengrößen in der gesetzlichen Sozialversicherung, so etwa die Bezugsgröße, die Beitragsbemessungsgrenzen und die sich daraus ableitende Jahresarbeitsentgeltgrenze. Über diese Werte wird die KKH aktuell im Internet unter www.kkh.de informieren. (15.8.2001)          Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter www.kkh.de.


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