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Nachrichten aus Berlin (1547) - Labyrinth - Garten der Sinne Berlin: Ein weltweit einzigartiges Projekt für den Schlossplatz

    Berlin (ots) - Der Abriss des Palasts der Republik läuft, doch was passiert mit dieser gigantischen innerstädtischen Brache bis zum Bau des Humboldt-Forums? Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Jens Henningsen und dem Architekten Xaver Egger hat die Initiatorin und Kulturmanagerin Tina Zickler einen Entwurf vorgelegt, den inzwischen auch Berlin Partner, die Berlin Tourismus Marketing GmbH, Eugen Blume, Adrienne Goehler, Kirsten Harms, Stephan Märki, Jörn Merkert, Hartwig Piepenbrock und Martin Rennert unterstützen. Mit einem 3 Hektar großen Labyrinth in Form eines opulenten Gartens, dessen einfache Wegstrecke 1,5 km beträgt, entstünde hier das weltweit größte begehbare Labyrinth. Inmitten einer der lebendigsten Grosstädte Europas würde für Touristen und die Berliner Bevölkerung eine sinnliche Oase der Ruhe geschaffen.

    Der Labyrinthgarten ist in Zonen unterteilt, die den fünf Sinnen zugeordnet sind, und zeigt neben verschiedensten Blumen, Sträuchern und Bäumen auch von Alexander von Humboldt importierte Zier- und Nutzpflanzen. Auf ihrem Spaziergang durchs Labyrinth bummeln die Besucher durch die Sinneszonen, die mit ihren mannigfaltigen Farben, Formen und Düften eine Attraktion für die ganze Familie sind. Auf ihrem Weg zur Mitte können die Besucher auf dem großzügigen quadratischen Holzdeck verweilen und gelangen am Ende zum eigentlichen Zentrum des Gartens, einem runden Wasserbecken, das einem Spiegel gleicht.

    Der Garten der Sinne wird durch die Humboldt-Box ergänzt. Der Gebäuderiegel beherbergt neben Café und Shop vor allem eine große Ausstellungsfläche, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Schlossplatzes erläutert. Neben der historischen Entwicklung des Platzes werden sowohl die kulturelle Tradition des Labyrinths als auch das zukünftige Humboldt-Forum vorgestellt. Hier werden bereits Exponate aus den außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen und den Beständen der Humboldt-Universität präsentiert. Die Dachterrasse der Humboldt-Box bietet den Besuchern einen Panoramablick über den gesamten Labyrinthgarten hinweg  und ebenso zur Seite des Lustgartens,  Alten Museums und Doms.

    Mit der Realisation des Labyrinthgartens kann die Stadt ein weltweit einzigartiges und kulturell wertvolles Projekt auf diesem so prägenden Platz verwirklichen. Dieses "Temporäre Wahrzeichen" ist nicht nur im touristischen Sinne attraktiv, sondern alle Berlinerinnen und Berliner können von dieser grünen Zwischennutzung profitieren. Nach der teils äußerst kontroversen Debatte um die Neugestaltung des Schlossplatzes gelänge mit dem Labyrinthgarten eine versöhnliche und anspruchsvolle Zwischennutzung des Geländes, die sowohl der Museumsinsel als auch den historischen Wunden der Stadt gerecht wird.

    Kontakt: Tina Verena Zickler Lietzenseeufer 9 B 14057 Berlin Tel/Fax: +40 (0)30 8860 610 Mobil: 0173-6121973 tina.zickler@labyrinthgarten-berlin.de www.labyrinthgarten-berlin.de

    Berlin, 24. April 2006

Weitere Informationen: Berlin Partner GmbH Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85 10623 Berlin Christina Hufeland Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +49 30 39980-216 Fax: +49 30 39980-239 christina.hufeland@berlin-partner.de www.berlin-partner.de

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