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Konferenz der "Hebräischen Union" tagt erstmals in Berlin

    Berlin (ots) - Die Hebräische Union tagt zum ersten Mal in Berlin.
Thema der 16. Internationalen Konferenz der Brit Ivrit Olamit,
Hebräischen Union, vom 8. bis 12. Juli ist "Einundzwanzig Jahre
lebendiges Hebräisch". Anlass für die Wahl des Tagungsortes Berlin
ist die Gründung der Hebräischen Union vor 70 Jahren in Berlin. In
einer öffentlichen Veranstaltung im Centrum Judaicum in der
Oranienburgerstrasse am Montag, 9. Juli, 17.00 Uhr, wird an diese
Gründung erinnert. Den Festvortrag hält Prof. Moshe Bar Ascher von
der Hebräischen Universität Jerusalem, Präsident der Union und
Präsident der Akademie für Hebräische Sprache Jerusalem über "Das
moderne Hebräisch und das Erbe der antiken Sprache". Bis zum 12. Juli
gibt es weitere Vorträge, u.a. zu folgenden Themen
"Koranübersetzungen in modernem Hebräisch" von Prof. Mahmud Azab von
der Al-Azhar-Universität in Kairo, "Simon Ravidowicz und die Gründung
des Brit Ivrit" durch dessen Sohn Benjamin Ravid, heute Professor an
der Brandeis Universität. In der Sektion Theater spricht G.
    
    Moscati Steindler von der Universität Neapel über Jehoshua Sobols
"Ghetto" und Matthias Morgenstern von der Universität Tübingen über
"Das israelische Drama auf deutschen Bühnen."
    
    Erst 1950 gab es den ersten internationalen Kongress der
Hebräischen Union. 1959 bzw. 1960 wurde die Union vom Staat Israel
und der World Zionist Organization offiziell anerkannt. Die
wichtigsten Ziele der Union sind die Verbreitung der modernen
hebräischen Sprache und Kultur in der Diaspora. Der Hauptsitz der
Brit Ivrit Olamit ist Jerusalem. Die Konferenzen finden seit 1974 im
zweijährigen Turnus in jenen europäischen Metropolen statt, in denen
die hebräische Union akademische Partner hat. Die Berliner Tagung
wird gemeinsam mit dem Institut für Judaistik der Freien Universität
organisiert. Tagungsort in Berlin ist das Hotel Berlin am
Lützowplatz, Konferenzsprache ist Hebräisch.
    
ots Originaltext: Partner für Berlin
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Weitere Informationen:
Dr. Barbara Schaefer-Siems
Institut für Judaistik
Tel. 030/838-53774
E-Mail siems@zedat.fu-berlin.de

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