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IT-Arbeitsmarkt: Der Süden hängt den Norden weiter ab - Studie: Wer in einem IT-Großunternehmen einsteigen möchte, muss nach Bayern

    Hamburg (ots) - Die IT-Großunternehmen in Deutschland gehören unter Berufsanfängern zu den beliebtesten Arbeitgebern. Allerdings sind die Einstiegschancen im deutschlandweiten Standortvergleich höchst ungleich verteilt. Weiße Flecken gibt es in weiten Teilen Nord- und Ostdeutschlands. Nur jedes dreizehnte Jobangebot der 100 größten deutschen IT-Unternehmen kommt derzeit aus dieser Region. 51 Prozent der offenen Stellen entfallen dagegen auf Bayern und Baden-Württemberg. Dieses starke Nord-Süd-Gefälle hat sich dabei in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Zum Beispiel sank die Zahl der offenen Stellen im Norden und Osten der Republik gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichneten IT-Firmen aus Baden-Württemberg im letzten Jahr ein Stellenplus von 40 Prozent. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout Mai 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, der die Stellenangebote der 100 größten deutschen IT-Unternehmen auswertet.

    Bei den Branchenführern kommen insgesamt neun von zehn Jobangeboten für IT-Einsteiger aus dem Süden und Westen der Republik. Zum wiederholten Mal führt dabei Bayern das Bundesländer-Ranking an. 29 Prozent der ausgeschriebenen Stellen entfallen auf den süddeutschen Freistaat. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Baden-Württemberg (22 Prozent) und Hessen (21 Prozent). Schlusslichter in punkto offener IT-Jobs sind die ostdeutschen Bundesländer sowie Bremen und Schleswig-Holstein. Damit baut der Süden seine IT-Vorherrschaft weiter aus. Zum Beispiel arbeiten in der Metropolregion München heute bereits neun Prozent aller Beschäftigten im Hightech-Sektor. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 5,2 Prozent. Ebenfalls starke IT-Standorte sind darüber hinaus Karlsruhe sowie der Großraum Nürnberg/Erlangen.

    Diese Einschätzung gilt allerdings nur für die großen IT-Unternehmen. Denn auch abseits der traditionellen IT-Standorte entstehen zahlreiche neue Jobs. Deutschlandweit sind Startups, kleine und mittelständische Firmen sowie unternehmensinterne IT-Abteilungen ebenso auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. So gibt es zum Beispiel in Hamburg aktuell rund 8.500 IT-Unternehmen mit 55.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund neun Milliarden Euro - Tendenz steigend. Allein im letzten Jahr wuchs die Zahl der IT-Firmen in der Hansestadt um rund sechs Prozent. Die mittelständisch geprägte Hamburger IT-Wirtschaft sucht dabei händeringend Nachwuchs. Über alle Unternehmensgrößen hinweg rangiert die Hansestadt mit dieser Bewerbernachfrage hinter Berlin auf Rang zwei der Städte mit den meisten offenen Stellenangeboten für IT-Fachleute in Deutschland.

Hintergrundinformationen Für den "IT-Jobscout Mai 2008" wurden die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen untersucht. Im April und Mai 2008 wurden dafür insgesamt 429 Stellenanzeigen ausgewertet.

PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über 30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

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