Hella KGaA Hueck & Co.

Hella behauptet sich in der Krise - positives Ergebnis trotz Umsatzrückgang in 2008/09

Lippstadt (ots) -

   - Umsatzrückgang infolge der Automobilmarktkrise um 17 Prozent auf
     3,3 Mrd. EUR
   - Positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 
     49 Mio. EUR
   - Weiterhin hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung
   - Einstieg in den Non Automotive Bereich
   - Finanzierung langfristig gesichert 

Die Hella KGaA Hueck & Co., ein führender Automobilzulieferer von Licht- und Elektronikprodukten sowie eines der größten Handelsunternehmen für Kfz-Teile und -Zubehör, hat heute das vorläufige Jahresergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 (1. Juni 2008 bis 31. Mai 2009) veröffentlicht. Aufgrund der tiefgreifenden, weltweiten Automobilmarktkrise sank der Umsatz der Hella-Gruppe im Geschäftsjahr 2008/09 um 17 Prozent auf 3,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 3,9 Mrd. EUR).Trotz des schwierigen Marktumfelds und des deutlichen Umsatzrückgangs wurde ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) von 49 Mio. EUR erreicht. Dies bedeutet einen Rückgang von 102 Mio. EUR gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. "Vor dem Hintergrund des dramatischen und anhaltenden Markteinbruchs in der Automobilindustrie seit Oktober 2008 können wir zufrieden sein, ein positives Ergebnis erreicht zu haben," kommentiert Dr. Jürgen Behrend, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, die Zahlen.

Wesentliche Erfolgsfaktoren für die Stabilisierung der Hella im Marktabschwung waren die umgehend eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen in November 2008. Hierzu gehörten insbesondere der Abbau von Zeitarbeitern, die rasche Umsetzung von Kurzarbeit sowie weitere Einsparungen in allen betrieblichen und administrativen Bereichen. Als besonders tragfähig hat sich in der Krise das ausbalancierte Geschäftsmodell der Hella erwiesen, das einerseits das Erstausrüstungsgeschäft mit Automobilherstellern umfasst, andererseits ebenso das Aftermarket-Geschäft mit Kfz-Teilehändlern und Werkstätten beinhaltet. "Dieses strategische Gleichgewicht wollen wir weiter stärken, indem wir bei Hella zusätzlich einen Non Automotive Bereich aufbauen", so Dr. Behrend. "Grundsätzliche Stoßrichtung ist es, die hohe Technologiekompetenz der Hella aus dem Automobilbereich auf Non Automotive Anwendungen zu übertragen." Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden beispielsweise die Entwicklung eines energieeffizienten LED-Straßenbeleuchtungssystems sowie eines hochpräzisen kamerabasierten Personenzählsystems ("People Counter") vorangetrieben. Beide Produkte werden im aktuellen Geschäftsjahr in den Markt eingeführt.

Insgesamt sind die Aufwendungen für Forschung und Entwicklungen bei Hella im Geschäftsjahr 2008/09 mit 306 Mio. EUR auf Vorjahresniveau geblieben. Hierin zeigt sich die langfristig angelegte Entwicklungs- und Investitionsstrategie sowie die substantielle Stärke des Unternehmens. Bei der Auswahl der Innovationsthemen orientiert sich Hella maßgeblich an den zentralen Megatrends der Automobilindustrie: Umwelt, Sicherheit und Komfort. Entwicklungsschwerpunkte lagen im zurückliegenden Geschäftsjahr insbesondere auf den Gebieten Energiemanagement (z.B. Komponenten zur CO2-Reduzierung), komfort- und sicherheitssteigernde Fahrerassistenzsysteme (z.B. "blendenfreies" Fernlicht, Spurwechselassistent) sowie LED-Technologie (z.B. Voll-LED-Scheinwerfer). Durch diese Schwerpunktsetzung wird die technologische Marktposition von Hella zukünftig weiter gestärkt.

Die substantielle Stärke der Hella spiegelt sich auch darin wider, dass die langfristige Finanzierung des Unternehmens im zurückliegenden Geschäftsjahr trotz der weltweiten Krise an den Finanzmärkten und den verschärften Kreditbedingungen gesichert wurde. Ein wesentlicher Meilenstein war in diesem Kontext die erfolgreiche Anschlussfinanzierung des im August 2010 auslaufenden syndizierten Kredits durch eine neue Kreditlinie ("Forward Start Facility") mit einem Volumen von 550 Mio. EUR und einer Laufzeit bis August 2012 - getragen durch ein breites internationales Konsortium von 22 Banken. Auch wenn sich zur Zeit erste Anzeichen einer Belebung der Weltwirtschaft am Horizont erkennen lassen, sieht die Hella-Geschäftsführung noch kein Ende der Krise. Alle Indikatoren deuten vielmehr darauf hin, dass die Automobilnachfrage auch in den nächsten Jahren deutlich geringer sein wird als vor der Krise. "Die Situation bleibt weiter angespannt. Aufgrund der guten strategischen Positionierung der Hella sowie der soliden Finanzsituation haben wir allerdings gute Voraussetzungen, erfolgreich durch die Krise zu kommen," bemerkt Dr. Behrend.

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Hella KGaA Hueck & Co.
Dr. Markus Richter
Unternehmenssprecher
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