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27.11.2018 – 06:01

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Wenn die Musik zur Hilfe wird - leises Schreien für sterbenskranke Kinderseelen

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Wenn die Musik zur Hilfe wird - leises Schreien für sterbenskranke Kinderseelen Dass Rap-Musik auch generationsübergreifend zur wahren Botschaft werden und begeistern kann, zeigen christliche Rapper wie Philip Obrigewitsch. Der Jugendreferent und Diakon wurde zum Überzeugungstäter vorm Altar - und gewann junge Menschen für die Kirche.

Wer mit ihr was anfangen kann, ist jung, jugendlich jung. Ältere haben da schon eher Probleme, mit dem Verstehen und Mögen. Dass Rap-Musik auch generationsübergreifend zur wahren Botschaft werden und begeistern kann, zeigen christliche Rapper wie Philip Obrigewitsch. Der Jugendreferent und Diakon wurde zum Überzeugungstäter vorm Altar - und gewann junge Menschen für die Kirche. Der Hamburger Grablichte-Hersteller Aeterna Lichte nahm dies zum Anlass, um mit ihm in Esslingen in einem Jugendgottesdienst jenen jungen Menschen zu gedenken, denen das Glück eines langen, blühenden Lebens nicht widerfahren wird: den nur kurz auf Erden weilenden Menschen im Kinderhospiz Stuttgart. Verbunden war die Aktion mit einer Spende Aeternas an das Hospiz und einer Illumination des Friedhofs der protestantischen Kirchengemeinde St. Bernhardt, Esslingen.

Mit vor der Brust gekreuzten Armen, den Blick nach oben, kommt aus ihm unerwartet leise, bisweilen kaum hörbar sein Sprechgesang. Seine Stimme klingt sonor. Vor ihm auf den Bänken der St. Bernhardt-Kirche in Esslingen beugen sich gut vierzig junge Menschen nach vorne, den Kopf auf ihre Hände gestützt, hängen an seinen Lippen. Philip Obrigewitsch weiß, wie er mit seiner Botschaft bei den Jungen und Mädchen ankommt. Als Diakon und Jugendreferent kennt der inzwischen Vierzigjährige das, was pubertierende Kids umtreibt nur zu gut. So ist es mehr als sein Outfit, sein schwarzer Hoody mit dem grell-weißen "Jesus"-Aufdruck im Graffiti-Stil und sein passend zur Bartlänge gestutztes Haar, was die Kids cool finden: Philip hat eine Botschaft.

So wie viele Jugendliche plagten Philip in seinen jungen Jahren die Sorgen und Ängste in und um seine Familie. Schließlich war es der Kampf mit dem Vater, der ihn mit 23 Jahren dazu brachte, auf befreiende Art lyrische Gebetstexte im Rap-Style zu schreiben. Er begann, seine "Seele vor Gott auszubreiten", wie er sich bekennend äußert, "und ich habe meine Antworten gefunden." Damals hätte er nie geglaubt, dass seine Texte auch nur annähernd für andere relevant sein könnten. Nur ein paar Freunde hatte er eingeweiht, ihnen vorgesungen. Erst acht Jahre später kamen die Mitglieder einer Band auf ihn zu, hatten von seinem Talent, Rap-Texte zu verfassen, gehört. "Sie wollten was Neues ausprobieren", erinnerte sich der studierte Theologe Obrigewitsch, "weg von der Techno-Musik stand ihnen der Sinn nach einem inhaltsvollen Lied im Rap-Modus abgefasst. Mir kam spontan ein Lied in den Sinn, das ich mal für eine Andacht schrieb - ein Liebeslied an die Bibel." Dennoch hatte er nie den Plan, professioneller Rap-Sänger zu werden. Auch nicht, als er nach und nach andere Liedtexte für die Band verfasste und sie die Songs auf "Youtube" publizierten.

Der Einladung eines Radiosenders folgend, bekam die Sache mit dem "christlichen Rapper" schließlich ihre Eigendynamik. "Gott, was machst du mit mir?", kam bei Philip Obrigewitsch die Frage auf und er erkannte für sich, dass Gott auf diese Weise Menschen begeistern kann. "Ich bin leidenschaftlicher Christ, die Bibel ist für mich ein lebendiges Buch", kommt es aus ihm mit voller Überzeugung heraus. In seinem Song "Trotz all dem Schmerz...", den er als 34-jähriger schrieb, verarbeitete er nicht nur die hasserfüllte Beziehung zu seinem Vater. Mit seinem Refrain ".. war ich nie allein" klingt auch die eigentliche Botschaft an, die Philip Obrigewitsch an diesem Abend bei seinem Rap-Gesang in der Esslinger Kirche zu den Jugendlichen rüberbringt. "Ich habe leise gesungen und innerlich geschrien", meinte er nach dem Gottesdienst, "Der Rap ist seinem Wesen nach meist laut und wild. Nur hier, in Gedenken an die Kleinen und Kleinsten im Hospiz, an den so frühen Abschied vom Leben, schien mir das Sanfte eher angebracht."

Die 5.000-Euro-Spende, die der Rap-Sänger im Namen der Hamburger Aeterna Lichte GmbH an Marion Ebach als Vertreterin des Kinderhospizes Stuttgart übergab, verlief im Einklang der von ihm ausgebrachten Stimmung: ruhig, in stiller Andacht und mit verbindenden Worten durch den Gemeindepfarrer Christoph Schweizer.

Wie sehr Philip Obrigewitsch, inzwischen selber Vater dreier Kinder, es wichtig ist, mit seinem musikalischen Wirken authentisch zu sein, lies er beim Gang über den inzwischen von den Jugendlichen mit rund 1.000 Grablichte illuminierten Kirchenfriedhof erkennen. Er verwies auf die verpflichtende Aussage von "Megaloh", einem anderen in der Szene bekannten Musiker: "Rap ist die einzige Musik, mit der du das was du sagst, auch verkörpern musst."

Zum Kinderhospiz Stuttgart:

Mit dem stationären Kinder-und Jugendhospiz bietet das Hospiz Stuttgart seit Dezember 2017 einen Ort, an dem lebensbegrenzt erkrankte Kinder und Jugendliche mit und ohne Familienangehörige zeitweise leben können. Dieser Ort soll für sie ein zweites Zuhause in familiär behüteter Atmosphäre sein - auf geborgene und wertschätzende Art.

Hochausgebildete Fachkräfte mit einer zusätzlichen Intensivausbildung sind so in der Lage, ihre Hinwendung insbesondere auf schwersterkrankte Kinder auszurichten. Jährlich erfahren hier 100 junge Menschen mit ihren Angehörigen eine ruhe- und würdevolle Art des Abschiednehmens.

Die Einrichtung ist zur Aufrechterhaltung ihrer Leistungskraft auf das Mitwirken von ehrenamtlich Tätigen und finanziell weitestgehend auf private Spenden angewiesen. Der Träger des Hospizes ist der evangelische Kirchenkreis Stuttgart.

www.hospiz-stuttgart.de

Zum Unternehmen:

Die AETERNA Lichte GmbH stellt Ewiglicht-Öl, Ewiglichtöl-Kerzen und Öllichte nach den qualitativen Anforderungen der liturgischen Empfehlung her. Das Unter-nehmen ist Deutschlands Markenführer auf diesem Gebiet und seit 1929 in Hamburg ansässig. Die 1865 von Dr. Grandel in Augsburg gegründete Ölmühle bediente schon damals mit dem Ewiglichtöl die katholische Kirche. Ewiglichtöl-Kerzen auf Basis fester Stoffe kamen erst hundert Jahre später auf. 1929 siedelt das Unternehmen aufgrund einer Firmenfusion nach Hamburg um. 1999 bezieht AETERNA einen großflächig angelegten Neubau mit modernster computergesteuerten Produktionstechnik. Seit 2009 bezieht das Unternehmen Strom aus rein regenerativen Energiequellen und trägt so zu einer jährlichen Verringerung der CO2-Belastung von 83,2 Tonnen bei.

Pressekontakt: Claudia Palozzo c/o IMA-Institut Hamburg

Innocentiastr. 46, 20149 Hamburg, phone 040 4135 4830

mobil 0172 5 11 33 47

c.palozzo@ima-gination.de

Amtsgericht Hamburg, HRB 37492, Geschäftsführer: Rainer Schoppe

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