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21.09.2018 – 12:36

Jacobs University Bremen

Sein Ziel? Unternehmer werden

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Was wohl sein Großvater dazu gesagt hätte? Er war es, der ihm dazu geraten hatte, zum Studium nach Deutschland zu gehen - und natürlich wäre er stolz gewesen. Einmal im Jahr zeichnet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ausländische Studierende aus, weil sie hervorragenden Studienleistungen erbracht und sich zugleich besonders sozial engagiert haben. Preisträger in diesem Jahr an der Jacobs University Bremen ist Muhammad Yusuf Azka aus Indonesien.

"Mein Großvater war ein Fan von Deutschland, besonders von den Ingenieurs- und Forschungsleistungen", erzählt der 19-Jährige, den alle nur Azka nennen. Er lebte eine Zeitlang bei ihm, bevor er zu seinen Eltern nach Saudi-Arabien zog, die dort in der Ölindustrie arbeiten. In dem Königreich besuchte er die International Schools Group Damman High School, eine Schule nach amerikanischem Vorbild mit Schülern aus 40 Nationen. "Das war eine gute Vorbereitung auf die Internationalität an der Jacobs University", meint Azka, der sieben Sprachen spricht.

Deutsch gehörte noch nicht dazu, als er im Alter von 17 Jahren nach Bremen kam. Nicht nur die Sprache war fremd, auch die westliche Kultur kannte er zuvor aus eigenem Erleben nicht. Dennoch war ihm schnell klar, dass die Jacobs University der richtige Ort für ihn ist. "Man ist hier umgeben von Leuten aus über 100 Ländern. Jedem ergeht es ähnlich, jeder ist offen, sehr interessiert und sehr engagiert. In solch einem Umfeld verbessert man sich schnell, denn viele arbeiten sehr hart."

Schon in Saudi-Arabien zählte Azka zu den besten Schülern seines Jahrgangs und durfte an seiner Schule die Abschlussrede halten. Auch an der Jacobs University erzielte er Bestnoten und engagierte sich über sein Studium hinaus. Etwa als einer der Organisatoren der Jacobs Startup Competition oder der TEDx-Innovationskonferenz, auf der Redner verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlichsten Hintergründen versuchen, andere mit ihren Ideen zu inspirieren.

Azka studiert im dritten Jahr Industrial Engineering und Management, ein Studiengang, der die Vermittlung von technischen und interkulturellen Fertigkeiten mit Managementkenntnissen verbindet. "Man lernt, über den Tellerrand hinaus zu denken, sei es beim Entwurf eines digitalen oder traditionellen Produkts, der Sicherung der Lieferkette oder der Optimierung eines Prozesses. Die Vielfalt der Inhalte hilft dabei, ein tieferes Verständnis zu entwickeln und bessere Produkte zu bauen, die wichtig sind. Das ist genau das, was ich will."

Sein großes Ziel ist es, ein bekannter Unternehmer zu werden, als Produktdesigner etwas Eigenes aufzubauen - und dieses Ziel verfolgt er mit großer Leidenschaft. "Für mich bedeutet Unternehmer zu sein etwas zu schaffen, das man liebt, von dem man träumt, das man auch mal hasst, aber das einen Unterschied macht für die Gesellschaft."

Azka ist auf einem guten Weg, sein Ziel zu erreichen. Neben dem Studium entwickelt er ein E-Commerce-Produkt der Share-Economy, also dem Bereitstellen und Teilen von Gütern. Seine Zielgruppe sind junge Erwachsene der Generation Z, die wirtschaftlichen Erfolg in der Arbeitswelt mit sozialer Verantwortung verbinden wollen. Muhammad steckt mitten in der Produktentwicklung, führt Gespräche mit Investoren, Marketingexperten, Programmierern. "Ende des Jahres", sagt er, "will ich die Plattform launchen." Kein Zweifel, dass sein Großvater auch darauf sehr stolz wäre.

Über die Jacobs University Bremen:

In einer internationalen Gemeinschaft studieren. Sich für verantwortungsvolle Aufgaben in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft qualifizieren. Über Fächer- und Ländergrenzen hinweg lernen, forschen und lehren. Mit innovativen Lösungen und Weiterbildungsprogrammen Menschen und Märkte stärken. Für all das steht die Jacobs University Bremen. 2001 als private, englischsprachige Campus-Universität gegründet, erzielt sie immer wieder Spitzenergebnisse in nationalen und internationalen Hochschulrankings. Ihre fast 1400 Studierenden stammen aus mehr als 100 Ländern, rund 80 Prozent sind für ihr Studium nach Deutschland gezogen. Forschungsprojekte der Jacobs University werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union ebenso gefördert wie von global führenden Unternehmen.

Weitere Informationen unter www.jacobs-university.de

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Thomas Joppig | Jacobs University Bremen gGmbH
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t.joppig@jacobs-university.de | Tel.: +49 421 200-4504

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