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Flugzeugkatastrophe Irkutsk: "Hier sterbe ich nicht" - Passagierin Karmen Vollmuth im Interview mit stern.de

    Hamburg (ots) - In letzter Minute konnte sich die Dolmetscherin Karmen Vollmuth, 33, aus dem Airbus 310 der "Sibir Airlines" retten, der am vergangenen Sonntag bei der Landung in Irkutsk Feuer fing. "Das Flugzeug kam zum Stehen, und vorne war plötzlich überall Qualm. Jemand rief, dass wir zum Ausgang rennen sollen. Von da an habe ich nicht mehr bewusst gehandelt.", sagte die Stuttgarterin im Gespräch mit stern.de, dem Internet-Angebot des Hamburger Magazins stern.

    Sie habe das Gefühl gehabt zu ersticken, konnte dann aber über einen Notausgang auf die Tragfläche klettern, sagte Vollmuth. Die Passagiere, die sich mit ihr retten konnten, seien "in ganz guter Verfassung" gewesen: "Fast alle konnten alleine laufen, ein paar mussten gestützt werden. Zwei Leute lagen am Boden und wurden reanimiert." Viele Fluggäste schafften es nicht mehr rechtzeitig ins Freie - insgesamt starben bei dem Unglück 131 Menschen.

    Wie Vollmuth weiter im Interview mit stern.de berichtete, habe sie mit einer Studienfreundin Urlaub am Baikalsee machen wollen und sei deswegen nach Irkutsk geflogen. Wegen des Unglücks leide sie nun unter einer leichten Rauchvergiftung und Verbrennungen. Offenbar war das geschmolzene Plastikmaterial der Innenverkleidung auf ihre Haut getropft. Neben Vollmuth waren nach Angaben des Stuttgarter Innenministeriums noch eine weitere Frau und ein Mann aus Baden-Württemberg in der Maschine.

    Das vollständige Interview mit Karmen Vollmuth lesen Sie unter www.stern.de/irkutsk

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