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06.08.2003 – 08:50

Gruner+Jahr, STERN

"Da ist sicherlich mehr Fußball möglich" - "Sportschau"-Moderatoren Gerhard Delling und Reinhold Beckmann im stern-Interview

    Hamburg (ots)

Sportschaumoderator Reinhold Beckmann ist mit der Premiere der "Sportschau" am vergangenen Sonnabend nicht hundertprozentig zufrieden. "Wir haben versprochen, den Ball laufen zu lassen, da können wir noch zulegen", sagte Beckmann in einem gemeinsam mit dem Moderatorenkollegen Gerhard Delling geführten Interview mit dem Hamburger Magazin stern, das am Donnerstag veröffentlicht wird. In der 90-Minuten-Sendung rollte der Ball lediglich 42 Minuten lang. "Da ist sicherlich noch mehr Fußball möglich", so Beckmann, der am kommenden Sonnabend erstmals die neue "Sportschau" moderieren wird.          Beckmann bat aber um Verständnis für den Westdeutschen Rundfunk (WDR), der die "Sportschau" verantwortet: Der WDR habe "so etwas seit Jahren nicht mehr machen müssen", so Beckmann: "Da ist es schwer, gleich neue Maßstäbe zu setzen." Es sei darum gegangen, "die erste Sendung handwerklich anständig hinzukriegen. Und dass es auf diesem Niveau lief - keine Kameraausfälle, keine Fehlschaltungen, keine unfertigen Berichte -, hätten wohl nicht alle gedacht."          NDR-Sportchef Gerhard Delling, der die erste Sendung moderierte, nahm Stadionmoderator Waldemar Hartmann in Schutz, der für seinen Auftritt in der Schalke-Arena kritisiert worden war: Hartmann sei ein "Fußballexperte", es sei "legitim, dass er von der Kulisse überwältigt ist und diesen emotionalen Ansatz rüberbringt".          Die Zeit der Fußball-Show erklärte Beckmann, der für Sat.1 "ran" aufgebaut hatte, für beendet. "Die Pointierung der Nebenschauplätze, das Aufgeilen an der vierten Superzeitlupe, das war eine Überdrehung."          Die Rückkehr zum Fußball wertete Beckmann für sich positiv. Er habe zwei Jahre Fußball bei Premiere moderiert, dann sieben Jahre bei Sat.1. "Irgendwann gab es eine Krise. Ich wollte Neues ausprobieren, andere Erfahrungen machen." Er habe aber "eigentlich nie"          Showmaster werden wollen. Die "Guinness-Show" habe er gemacht, weil es ein sportaffines Format gewesen sei. Aber er habe sich  "in keiner Sendung so wenig zu Hause gefühlt" wie in der "Guinness-Show" und "die alte Liebe" zum Fußball sei immer da gewesen.   

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