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stern-Umfrage: SPD holt auf - Keine Auswirkungen des Möllemann-Streits auf FDP

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    Hamburg (ots) - Noch liegt Schwarz-Gelb vorn, doch beim Kampf um
die stärkste Partei bei der Bundestagswahl am 22. September holt die
SPD kräftig auf. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, bekäme die SPD 34
Prozent der Wählerstimmen, ein Prozent mehr als in der Vorwoche. Die
CDU/CSU verlor 1 Prozent und liegt jetzt bei 38 Prozent. Bündnis 90/
Grüne und die PDS bleiben jeweils unverändert bei 6 Prozent. Auch die
FDP liegt konstant bei 12 Prozent, der Streit um Partei-Vize
Möllemann zeigt bisher keine positiven oder negativen Auswirkungen.
    
    Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des
Hamburger Magazins stern (Erstverkaufstag in dieser Woche ist bereits
Mittwoch) und RTL. Laut dieser Umfrage würde eine Koalition zwischen
Union und FDP aber mit 50 Prozent immer noch eine Mehrheit erreichen.
Allerdings befindet sich die SPD seit drei Wochen in einem
Aufwärtstrend und hat in diesem Zeitraum den Abstand zur gleichzeitig
schwächelnden Union von 10 auf 4 Punkte reduziert.
    
    Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder konnte in der Woche des
Bush-Besuches zulegen. Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden
könnte, läge Schröder mit 42 Prozent (plus 2) vor dem
CDU/CSU-Kandidaten Edmund Stoiber (30 Prozent/unverändert). Vor
allem im Osten hat Schröder zugelegt. In den neuen Bundesländern
würden ihn 42 Prozent (plus 5) direkt wählen, Stoiber erreicht hier
nur 23 Prozent (minus 1).
    
    Bis zur Bundestagswahl veröffentlicht der stern wöchentlich eine
aktuelle Umfrage zur politischen Situation in Deutschland. Im Auftrag
von stern und RTL befragte Forsa zwischen 21. und 24. Mai 2009
repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West.
    
    
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