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eBay im Umbruch - Streitgespräch über Neuerungen

    Hamburg (ots) - Neues Bewertungssystem und veränderte Gebührenstruktur schrecken eBay-Mitglieder auf / Geschäftsführer eBay Auction, Frerk-Malte Feller, stellt sich der Kritik im Streitgespräch / eBay-Magazin 2/2008 ab sofort im Handel erhältlich

    Bei eBay dürfen Verkäufer seit dem 22. Mai ihre Kunden nicht mehr negativ oder neutral bewerten. Zudem wird seit Februar dieses Jahres bei der Gebührenordnung erstmalig zwischen privaten und gewerblichen Anbietern unterschieden. Diese Änderungen sorgen für heftige Diskussionen in der eBay-Community - einige Mitglieder prophezeien sogar den Untergang des Online-Auktionshauses. Das eBay-Magazin lud daher im Berliner Café "Liebling" zu einem Streitgespräch. Die Teilnehmer waren Evelyn Schiemann, eine passionierte eBay-Käuferin, Thomas Pollandt, ein eBay-Powerseller, und Frerk-Malte Feller, Geschäftsführer von eBay Deutschland für den Bereich Auction.

    "Uns ist aufgefallen, dass Käufer sich oft nicht getraut habe, einen Verkäufer ehrlich zu bewerten. Sie hatten nach Abgabe einer negativen Bewertung Angst vor einer Rachebewertung", begründet Geschäftsführer Frerk-Malte Feller die Neuerungen im Bewertungssystem. Powerseller Thomas Pollandt fühlt sich dadurch benachteiligt: "Wenn der Verkäufer keine Möglichkeit hat, auf eine ungerechte oder sogar falsche Bewertung zu reagieren, wird er verschreckt." Feller meint hingegen, dass besonders gute Verkäufer jetzt im Vorteil seien: "Bei anderen Verkäufern wird es dazu führen, dass sie mehr negative Bewertungen bekommen." Bei ungerechtfertigte Bewertungen eines Käufers könne ein Verkäufer zudem an eBay herantreten.

    Durch die neue Gebührenordnung, bei der Privatverkäufer keine Einstell-Gebühren für eine 1-Euro-Auktion mit Galeriebild zahlen müssen, sieht Feller keine Nachteile für die Profi-Verkäufer: "Hobby-Anbieter nehmen den professionellen Händlern keinen Umsatz weg, sondern beleben die Plattform." Zudem stellten private Verkäufer jetzt nicht plötzlich ungewöhnlich viel ein. Powerseller Pollandt empfindet das neue Gebührensystem trotzdem als unfair: "Früher war ein Galeriebild die Möglichkeit sich abzuheben."  Privatverkäuferin Schiemann hingegen profitiert von den neuen Gebühren: "Wenn ich etwas für nur einen Euro verkaufe, aber 75 Cent für das Bild gezahlt habe, dann lohnt sich das einfach nicht."

    Das ganze Interview ist im aktuellen eBay-Magazin, die General-Interest-Zeitschrift für die eBay-Community zu lesen. Ab sofort ist das Magazin zum Copypreis von 2,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Pressekontakt:
Svenja Friedrich
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20444 Hamburg
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