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31.07.2007 – 13:09

Gruner+Jahr, STERN

stern.de: Bayern-Manager Uli Hoeneß verteidigt Rekordinvestition für neue Spieler: "Hätten Geld schon viel früher ausgeben müssen"
Hamit Altintop für ihn der interessanteste Neuzugang

    Hamburg (ots)

Uli Hoeneß hat die Rekordinvestition für die jüngsten Spielereinkäufe des FC Bayern München verteidigt: "Wir hätten das schon viel eher machen müssen - auch im Sinne meiner eigenen Lebensqualität", sagte der Bayern-Manager zu stern.de, dem Online-Magazin der Hamburger Zeitschrift stern. "Wenn ich mir überlege, wie oft ich mich letztes Jahr geärgert habe und wie genüsslich ich mich jetzt auf Fußball freue. Noch während des Ligapokal-Finales habe ich mir gedacht: Du bist eigentlich blöd gewesen, dass du dieses Geld nicht schon viel früher ausgegeben hast."

    Hoeneß sieht sich in dem Kurs bestätigt, dem Publikum Stars zu präsentieren: "Es zeigt ganz einfach, dass man seine Politik etwas verändern muss. Die Leute wollen heute nicht so sehr den seriösen Geschäftsmann haben, der schaut, dass er die Finanzen alle in Ordnung hat. Sie wollen eher Spektakel. Sie wollen Namen, sie wollen Unterhaltung, sie wollen sich berieseln lassen." Hoeneß habe das Gefühl, "dass es vielen Leuten ziemlich egal ist, ob wir Gewinne oder Verluste machen. Es ist nur wichtig, dass die Mannschaft attraktiven Fußball spielt. Aber das macht mir auch Angst. Denn wenn das auf Dauer die Politik ist, dann wird es gefährlich."

    Dass der Franzose Franck Ribéry, der neu verpflichtete Offensiv-Star, bei den Bayern groß aufspiele, damit habe Hoeneß gerechnet. "Das ist ein Weltklassespieler, früher bei Marseille und in der französischen Nationalmannschaft, der hat 25 Millionen Euro gekostet. Da kann ich jetzt nicht hergehen und sagen: Bei Ribéry erwarte ich eine besondere Überraschung."

    Als die eigentliche positive Überraschung lobte Hoeneß im Gespräch mit stern.de den Neuzugang des Spielers Hamit Altintop. Der Ex-Schalker habe "gar nichts gekostet. Jeder hat gesagt, der wird irgendwo auf der Bank sitzen oder vielleicht sogar auf der Tribüne. Und jetzt ist er Stammspieler und drückt dem Bayern-Spiel seinen Stempel mit auf."

    Der in der vergangenen Saison auf Platz vier abgestürzte Rekordmeister hat sich die Generalüberholung seines Kaders insgesamt 69 Millionen Euro kosten lassen und ist damit für 46 Prozent der gesamten Ausgaben für Spielerkäufe der ersten Bundesliga verantwortlich. Ausländische Stars wie Franck Ribéry (für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille gekommen), Luca Toni (11 Millionen Euro/AC Florenz) oder Jose Ernesto Sosa (10 Millionen Euro/Estudiantes de la Plata, Argentinien) laufen in der neuen Saison für den FC Bayern München auf.

Pressekontakt:
Diese Meldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das vollständige Interview finden Sie auf www.stern.de/hoeness

Für Rückfragen: stern.de-Redakteur Klaus Bellstedt, Tel.:
040-37034284

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