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Wenn die Blase Druck macht: Ratgeber für Reizblase-Patienten

Permanenter Harndrang, aber nur geringe Urinmengen und diffuse Unterbauchschmerzen sind die ständigen Begleiter von Reizblase-Patienten. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/63000 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter... mehr

Salzgitter (ots) - Nicht nur Hämorrhoiden oder Magen-Darm-Probleme gehören zu den Beschwerden, über die niemand gerne spricht. Auch eine Reizblase zählt zu den schambehafteten Tabuthemen. Ein Grund, der den Leidensdruck der Betroffenen zusätzlich erhöht und zum Problem werden kann. Denn durch das Stillschweigen fehlt den Patienten häufig das Wissen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ihrer Symptome. Es besteht also Gesprächsbedarf.

Wenn die Suche nach dem nächsten WC und die Angst, das stille Örtchen nicht rechtzeitig zu erreichen, das Leben bestimmt, wird der Alltag zur Herausforderung und die Lebensqualität leidet. Fast fünf Millionen Frauen haben hierzulande eine Reizblase - mehr als acht Mal müssen sie täglich zur Toilette. Permanenter Harndrang, aber nur geringe Urinmengen und diffuse Unterbauchschmerzen sind ihre ständigen Begleiter. Besonders belastend und vor allem unangenehm ist der unkontrollierbare Harnverlust, der bei einigen Betroffenen auftritt. Eine schwache Beckenbodenmuskulatur kann dies zusätzlich begünstigen. Weiteres Problem: Reizblasen kennen keine Nachtruhe. Reizblase-Patienten müssen auch nachts oft mehrmals zur Toilette. Der Schlafmangel trübt nicht nur die Stimmung, sondern kann zu verminderter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit führen.

Überaktivität mit zahlreichen Ursachen

Vor allem Frauen ab 40 leiden an einer gereizten Blase. Schuld am krankhaften Harndrang sind übersensible Nerven in der Blase, die bereits bei geringen Urinmengen das Signal zum Entleeren geben. Diese Hypersensibilität entwickelt sich häufig als Folge wiederkehrender Blasenentzündungen und wiederholter Reizungen der Blasenschleimhaut. Harnwegsinfekte und Reizblase stehen in einem engen Zusammenhang. Denn einerseits kann sich aus einer rezidivierenden Blasenentzündung eine Reizblase entwickeln, andererseits ist eine gereizte Blase auch anfälliger für bakterielle Infekte.

Ebenso können Veränderungen des hormonellen Gleichgewichts wie ein sinkender Östrogenspiegel während der Wechseljahre oder auch psychischer Stress eine Reizblase begünstigen. Nicht verantwortlich für eine chronisch überaktive Blase dagegen sind Bakterien. Diese verursachen "nur" eine Blasenentzündung, die allerdings mit ähnlichen Symptomen verläuft wie eine Reizblase.

Infokasten: Natürliche Hilfe für gereizte Blasen

Bei der Behandlung einer akuten Reizblase haben sich zwei Arzneipflanzen besonders bewährt: Echte Goldrute und Bärentraube (wie in Cystinol® N Lösung). Echte Goldrute wirkt durchspülend und krampflösend und beruhigt mit ihren entzündungshemmenden Effekten die gereizte Blasenschleimhaut. Der Harndrang wird gemindert und die Kapazität der Blase spürbar erhöht. Bärentraubenblättertrockenextrakt hemmt die Entzündung und wirkt zusätzlich antibakteriell. Haben Bakterien zur Entstehung einer akuten Reizblase beigetragen, werden diese durch die Wirkstoffe des Bärentraubenblättertrockenextrakts effektiv abgetötet. Bei einer chronisch gereizten Blase ohne bakterielle Ursache ist eine langfristige Behandlung sinnvoll. Extrakt aus Echtem Goldrutenkraut (wie in Cystinol long® Kapseln) beruhigt die Blase dauerhaft und unterstützt wirksam das Blasentraining.

Bei akuten Blasenentzündungen dagegen, sind pflanzliche Mono-Präparate mit Bärentraubenblättertrockenextrakt (wie Cystinol akut®) effektiv und gleichzeitig schonend. Der enthaltene Wirkstoff Arbutin sorgt durch sein antibakterielles und entzündungshemmendes Wirkprofil für eine rasche Besserung der Symptome wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Krämpfe und verstärkten Harndrang. Die gereizte Schleimhaut kann sich schnell erholen.

Tipps für eine starke Blase

Wer folgende Tipps beherzigt, kann seine Blase zusätzlich unterstützen

Training für die Blase

Wer seine Blase trainiert und die Abstände zwischen den Toilettengängen langsam vergrößert, kann nach und nach die Blasenkapazität erhöhen und die Überaktivität der Blase minimieren. Ein Miktionstagebuch hilft, ein Gefühl für die eigenen "Blasengewohnheiten" zu bekommen.

Stress reduzieren

Häufig trägt Stress zu einer übersensiblen Blase bei. Deshalb: Bewusst auf Entspannung setzen, achtsam auf die eigenen Bedürfnisse hören und Stressfaktoren reduzieren. Das entspannt auch die gereizte Blase.

Auf reizende Nahrungsmittel verzichten

Zumindest bei starken Beschwerden sollte auf Lebensmittel, welche die Blase zusätzlich reizen, eine Weile verzichtet werden. Dazu zählen neben stark gewürzten Speisen und scharfen Nahrungsmitteln auch Kaffee und hochprozentiger Alkohol.

Bewusst trinken

Sind Bakterien die Ursache für Blasenbeschwerden - wie bei einer Cystitis - ist eine erhöhte Trinkmenge (min. 2l) besonders wichtig, um die Erreger auszuspülen. Bei einer Reizblase ohne bakteriellen Hintergrund, muss nicht auf eine verstärkte Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Im Gegenteil: Aktuellen Expertenmeinungen zufolge sollte zwar ausreichend (ca. 1,5l), aber nicht übermäßig viel getrunken werden, um die Blase nicht zusätzlich zu strapazieren.

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