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Kleines Gerät mit großer Wirkung
Wie Cochlea-Implantate seit Jahrzehnten das Hören ermöglichen

Infografik Häufigkeit von Hörverlust / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/62623 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/MED-EL Medical Electronics"

Innsbruck, Österreich (ots) - Am 25. Februar ist internationaler CI-Tag. Damit rücken all diejenigen in den Fokus, die trotz Hörverlust dank Cochlea-Implantat (CI) wieder hören können. Menschen mit schwerer bis hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit haben mithilfe dieser Innovation heute die Chance, ein ganz normales Leben zu führen.

Weltweit sind zwei Prozent aller Kinder bis 14 Jahre, sieben Prozent aller Erwachsenen und 33 Prozent aller Senioren über 65 Jahren von Hörverlust betroffen, so die Schätzung der WHO (Stand: 2011 // siehe Graphik). In vielen Fällen helfen konventionelle Geräte nicht mehr, den Hörverlust auszugleichen. Hier können Cochlea-Implantate eine Lösung sein. Heute profitieren weltweit bereits über 300.000 Menschen von einem CI und stehen damit wieder mitten im Leben.

Die Geschichte der bahnbrechenden Technologie ist allerdings noch jung. 1977 wurde das erste moderne CI eingesetzt und hat seitdem eine enorme Entwicklung durchlaufen. MED-EL ist Pionier im Bereich implantierbarer Hörsysteme und seit den Anfängen in Forschung und Entwicklung aktiv. Das Ziel: ein bestmögliches Hörvermögen der Nutzer zu erreichen. Moderne flexible Elektroden erlauben den Chirurgen heute, die empfindlichen Strukturen der Cochlea und damit das Restgehör der Nutzer zu schützen und gleichzeitig das komplette Klangspektrum abzudecken. Hörimplantat-Träger können dadurch die Feinstrukturen von Klangmustern besser wahrnehmen und selbst komplexe Hörerlebnisse wie beispielsweise Musikhören sind wieder möglich.

"Hörimplantate ermöglichen es heute, Gehörlosigkeit als Kommunikationsbarriere zu überwinden und eröffnen Betroffenen eine neue Lebensqualität. Es besteht jedoch nach wie vor Aufklärungsbedarf: Derzeit erhalten weniger als zehn Prozent der neu ertaubten Menschen ein Implantat, obwohl bei vielen die Lebensqualität dadurch stark verbessert werden könnte", sagt Dr. Ingeborg Hochmair, Geschäftsführerin von MED-EL. In den bestentwickelten Ländern werden jährlich rund 25 Cochlea-Implantate pro Million Einwohner, in Entwicklungs- und Schwellenländern nur fünf oder weniger Cochlea-Implantate pro Million Einwohner eingesetzt. Besonders bei Kindern ist die frühe Versorgung mit Hörimplantaten jedoch wichtig, denn nur ein Kind, das hört, kann Sprache richtig verstehen und erlernen.

Pressekontakt:

Dr. Cornelia Zeltner, MED-EL Medical Electronics, Fürstenweg 77a, A -
6020 Innsbruck, Tel: +43 (0)577885- 985, E:
Cornelia.Zeltner@medel.com www.medel.com

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