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06.06.2011 – 21:46

Westdeutsche Zeitung

Westdeutsche Zeitung: Vorab: Wehrbeauftragter fordert System zur Minenräumung in Afghanistan

Düsseldorf (ots)

Nach dem Tod von vier Bundeswehrsoldaten in Afghanistan in nur sieben Tagen fordert der Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Hellmut Königshaus (FDP), die Bundesregierung auf, sofort ein System zur Minenräumung einzuführen. Doch aus Kostengründen sei die Sicherheitslücke immer noch offen, kritisierte Königshaus im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen Zeitung". Die Amerikaner verfügen seit Jahren über entsprechende "route clearance packages", Minenräumfahrzeug-Systeme. Die Deutschen entwickeln zwar ein eigenes System, das laut Köngishaus erst "in Teilen zum Jahresende" in Betrieb genommen werden kann. "Ich hoffe, dass es überhaupt irgendwann kommt. Doch das hilft den Soldaten in Afghanistan derzeit nichts." Dabei spreche die Bundesregierung bereits seit "2005 von der Hauptbedrohung unserer Soldaten durch IEDs (Sprengfallen) in Afghanistan. Doch der Einkauf beider System kostet zu viel Geld. Es fand eine Kosten-Nutzen-Rechnung statt. Man hat festgestellt, dass die Bundeswehr in Afghanistan ein System für den Feldlagerschutz benötigt. Gleichzeitig aber auch die "route clearance packages" für Patrouillen. Der Feldlagerschutz wurde als wichtiger erachtet. Er wurde bestellt - ist aber noch nicht im Einsatz ", sagte Königshaus.

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