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Westdeutsche Zeitung: Schuldenkrise der Städte = von Christoph Lumme

Düsseldorf (ots) - Während die Wirtschaft nach der Rezession aufblüht, spüren die Kommunen erst jetzt - mit der üblichen zeitlichen Verzögerung - die ganze Wucht der Krise. Aber was heißt schon: die Kommunen? Wir Bürger sind es, die nun zu Opfern des Rekord-Defizits werden. Kindergärten, Sinfoniekonzerte, Sozialprojekte und städtische Theater . . . die kommunale Streichliste ließe sich beliebig verlängern. Aus eigener Kraft werden sich die Städte nicht mehr von ihrer Schuldenlast befreien können. Sollten sie erst darunter kollabieren, wäre der Schaden für den sozialen Frieden und die öffentliche Ordnung in Deutschland unermesslich.Fazit: Berlin und die Länder dürfen die Kommunen nicht länger als letztes Glied der Kette missachten. Sie tragen eine Mitschuld an deren Schuldendesaster. Und deshalb müssen sie den Kommunen auch wieder auf die Beine helfen.

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