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Runter vom Ponyhof, rein ins Zeitalter der Anwendungen - Ein Beitrag von Oliver Drost, Vorstand Kreation, deepblue networks AG

Runter vom Ponyhof, rein ins Zeitalter der Anwendungen - Ein Beitrag von Oliver Drost, Vorstand Kreation, deepblue networks AG
"Was können wir aus der Playmobile-Kiste meiner Kinder lernen? - Die Dinge verändern sich schneller als wir denken. - Der Nutzer entscheidet über die Anwendung. - Mit Kreativität kann man spannende, neue Sachen bauen." Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/61557 / Die Verwendung dieses... mehr
BoB Einreichung

Hamburg (ots) -

Die Kategorie Digitale Kommunikation ist sehr dynamisch. Sie ist 
enormen Veränderungsprozessen unterworfen und so liegen die Arbeiten 
zum Teil Lichtjahre auseinander.

Allen gemeinsam ist die Tatsache, etwas Digitales zu haben. Ungefähr 
so, wie bei meinen Kindern alle Playmobil-Spielzeuge eines gemeinsam 
haben: sie sind aus Kunststoff.
Zunächst Prinzessinnenschloss oder Krankenhaus landen sie alle 
schnell in einer großen Kiste und erscheinen ab diesem Zeitpunkt 
immer in veränderter Form. Mal ohne Haare, mal haben Indianer 
Stethoskope um den Hals und führen Elefanten an der Leine. Meistens 
hält so ein Schloss keine vier Tage, schon sind die Ponys eingezogen.

Was können wir daraus lernen?
- Die Dinge verändern sich schneller als wir denken.
- Der Nutzer entscheidet über die Anwendung.
- Mit Kreativität kann man spannende, neue Sachen bauen.

Genau so ist es bei der Nutzung digitaler Angebote. Man will sie 
intuitiv benutzen können und neue Tools sofort einsetzen, sofern sie 
helfen oder Spaß machen. Unser Spielplatz ist dabei die ganze Welt. 
Digitale Zugänge gibt es nicht mehr nur auf dem Schreibtisch, sondern
immer und überall. Seit Smartphones unsere täglichen Begleiter 
geworden sind, sind wir mitten drin im "Zeitalter der Anwendungen".

Was hat sich dadurch verändert? Vor allem die Wahrnehmung von Marken.

Die einstigen Konsumenten haben einen evolutionären Schritt hinter 
sich. Waren sie früher schlichte Rezipienten von Werbebotschaften, 
sind sie jetzt mündige Anwender, die durch interaktive Erlebnisse 
Marken wahrnehmen und bewerten. Und das bedeutet: Wer kein gutes 
Angebot schafft, ist nicht präsent und damit oft raus.
Darum bilden die digitalen Services auch einen immer wichtigeren Teil
der Wertschöpfung bei uns Agenturen. Schließlich sind fast alle 
Unternehmen zunehmend damit beschäftigt, ihre Wertschöpfungskette zu 
digitalisieren.
Gerade zwischen Marketing und Vertrieb entstehen viele neue Fragen. 
Wurde der Vertrieb erst mit Tablets ausgestattet, gilt es nun, 
digitale Services zu schaffen und Anwendungen bereitzustellen, die im
Dialog mit Kunden und deren Daten wirklich Nutzen stiften.
Eine Entwicklung, von der auch in der B2B-Welt immer mehr ankommt. 

So findet man heute neben digitalen Kampagnen auch digitale Produkte,
die den kreativen Raum für zeitgemäße B2B-Kommunikation bereichern - 
so wie ein neuer Playmobil-Ponyhof das Leben meiner Kinder.

Quelle: BoB Buch 2014 

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